Erster Spatenstich ist getan

Ausbau Erweiterungsbau der Psychiatrie in Plauen wird 2019 eröffnet

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Am Montag schritten die Verantwortlichen zum Spatenstich. Foto: Karsten Repert

Plauen. 1.700 Patienten zählte die Psychiatrie in Plauen vergangenes Jahr. Diese stationären Fälle wurden in den beengten Räumlichkeiten des Helios Vogtland-Klinikums medizinisch gut versorgt. So die Einschätzung von Chefarzt Dr. Francisco Pedrosa Gil, der die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik leitet.

Sechs Jahre Beharrlichkeit zahlen sich aus

Am Montagmorgen strahlte er zusammen mit dem Ärztlichen Direktor, Dr. Oliver Schilling: "Wir bekommen mehr Platz. Sechs Jahre haben wir im Haus für diesen Spatenstich gekämpft." 5,3 Millionen Euro wird der Erweiterungsbau kosten. Wie nötig er ist, darauf wies Klinikgeschäftsführerin Peggy Uhlmann hin. "Die Patientenzahlen steigen!"

Nach Klinikangaben ist die Zahl der psychiatrischen Erkrankungen von 2008 bis 2016 um 18 Prozent gestiegen. Schlimme Krankmacher sind Sucht, Angst, Depression und Demenz. 100 stationäre Betten und 25 Plätze in der Tagesklinik mit Institutsambulanz werden benötigt. Tagespflege und stationäre Bereiche sind künftig räumlich voneinander getrennt. Es wird Sport- und Ruheräume geben, ein Kochbereich wird geschaffen und auch sonst möchte man den Patienten modernste Funktionsbereiche anbieten können.

In eineinhalb Jahren soll alles fertig sein

Die Bauzeit soll anderthalb Jahre betragen und im Frühjahr 2019 könnte der neue psychiatrische Bereich eröffnet werden. Hintergrund: In Plauen kümmern sich die Ärzte genau seit 100 Jahren um psychisch kranke Menschen. Die Psychiatrie ist bereits vor diesem Erweiterungsbau die größte der insgesamt 17 Kliniken am Standort in Plauen.