Erstes Finalspiel für den SVV Plauen

Wasserball Schwimm-Verein "Vogtland" Plauen empfängt Duisburger SV

erstes-finalspiel-fuer-den-svv-plauen
Ob die Plauener Fans auch am Samstag jubeln dürfen? Foto: Pressebüro Repert / Oliver Orgs

Plauen. Die Wasserballer des Schwimm-Vereins "Vogtland" Plauen sind ins Finale der B-Gruppe eingezogen. Der Finalsieger, der als Erstes drei Siege feiert, steigt in die A-Gruppe der Deutschen Wasserballliga auf.

Die Final-Serie beginnt bereits am kommenden Samstag (16 Uhr). Sie wird also im Best-of-Five-Modus entschieden. Gegner der Plauener ist der Hauptrunden-Sieger Duisburger SV. In der ersten Partie können die Vogtländer auf ihren Heimvorteil setzten. Spiel 2 und Spiel 3 finden dann nächste Woche in Duisburg statt.

Anschwimmen in Neustadt

Im Halbfinale musste der SVV vergangenen Samstag in der berüchtigten Traglufthalle des SC Neustadt/Weinstraße anschwimmen. Die Plauener lagen nach Spielen mit 2:1 vorn. Doch in Neustadt lagen die Vogtländer vier Minuten vor Schluss 9:11 hinten. Dann aber wendete der SVV noch das Blatt trotz schwieriger Bedingungen und man feierte einen 12:11-Sieg (2:4, 4:3, 2:2, 4:2).

Die vom Trainer-Duo Jörg Neubauer und Istvan Kelemen betreute Mannschaft hat damit vorzeitig drei Siege eingefahren. Das fünfte Spiel entfällt. Ähnlich wie bei den ersten Begegnungen in Neustadt taten sich die Vogtländer mit den Gegebenheiten in dieser Traglufthalle schwer. Zwischenzeitlich schwamm man einem 1:4-Rückstand hinterher.

Das Spiel konnte noch gedreht werden

Trainer Jörg Neubauer räumte ein: "Wir kamen schlecht ins Spiel und machten es den Neustädtern zu einfach. Unsere Defensive, insbesondere unser Block-Verhalten, war nicht gut genug, sodass unsere Gegner durch einfache Rückraumschüsse oder Konter relativ hoch in Führung gehen konnten." Im weiteren Spielverlauf fingen sich die Vogtländer, doch kurz vor Schluss stand es urplötzlich 9:11.

Die erheblich ersatzgeschwächten Vogtländer aber kämpften doch dann erzielten Kristof Koltai, Alpar Soltesz und Tamaz Korpasci die erlösenden Treffer zum 12:11. Trainer Jörg Neubauer fasst zusammen: "Auch wenn drei unserer wichtigsten Leistungsträger in der Schlussphase fehlten, konnten wir das Spiel noch drehen. Das ist eine herausragende Team-Leistung und macht diese Mannschaft aus."