Es geht los: VFC Plauen startet Sonntag mit neuer Mannschaft in die Saison

Beim Last-Minute-Aufsteiger in Stendal hängen die Trauben schon immer hoch

Plauen

Zum Saisonstart muss der VFC Plauen am Sonntag um 14 Uhr beim 1. FC Lok Stendal antreten. Der Absteiger aus der Regionalliga muss zum Aufsteiger aus der Verbandsliga. Urplötzlich ist der Zwei-Klassen-Unterschied verschwunden. Viel sagen kann man im Vorfeld nicht. Es wird für den VFC eine Art Defensivangriff. Eine kontrollierte Offensive also. Das hat gute Gründe.

Starke Resultate gegen Regionalligisten

Der VFC Plauen startet nämlich mit gemischten Gefühlen in die Saison. Keiner weiß so wirklich, wo die Reise hingeht. Denn die vollkommen neuformierte Mannschaft hat zwar nach der Vorbereitung gegen Lok Leipzig (1:1) und Meuselwitz (3:3) starke Resultate vorzuweisen. „Dass Testspielergebnisse aber nicht wirklich Wert haben, wissen wir alle“, stellt Sedat Gören fest. Der Plauener Cheftrainer sieht auch die 0:2-Niederlage gegen den FC Chomutov wenig tragisch. „Der eine Trainer probiert nochmal ganz viel. Der andere Coach gibt Vollgas, weil man zuvor klar unterlegen war. Viele Spieler schauen unterdessen zu, dass sie sich zur Generalprobe nicht verletzen. Dann hat das eine Team vielleicht noch ein wenig Spielglück. So kommen derart wechselnde Ergebnisse zustande“, erklärt Sedat Gören das letzte Vorbereitungsspiel der Plauener in Tschechien.

Nur eine Niederlage für den VFC in der Vorbereitung

Chomutov hatte nur eine Woche davor gegen den Plauener Ligarivalen VfB Auerbach klar mit 0:3 den Kürzeren gezogen. Doch der Quervergleich hinkt. Beim VFC Plauen darf man von einer sehr guten Vorbereitung sprechen. Nur ein Spieler fällt verletzt aus. Lediglich gegen Chomutov wurde verloren. Der Rest ist Kaffeesatzleserei.

Stendal ist sehr heimstark

Besonders die alten Fußballhaudegen wissen: Stendal ist ein heißes Pflaster. Am Hölzchen tun sich meistens auch die Favoriten schwer. Ganz selten gewinnt die Gastmannschaft. Das ist auch bei VFC-Cheftrainer Sedat Gören angekommen. „Wir sind gut beraten, wenn wir besonders konzentriert und aufmerksam ans Werk gehen“, sagt der VFC-Coach. Stendal hatte in der zurückliegenden Saison den SSC Weißenfels in einem dramatischen Finale noch abgefangen. Während Tabellenführer Weißenfels in Spielminute 90+4 den 1:1-Ausgleich kassierte gegen Halle-Ammendorf, kam Stendal in Spielminute 90+6 noch zum 1:0-Erfolg in Gardelegen. Mit einem Punkt Vorsprung steigt der 1. FC Lok schließlich auf. Die Stendaler kämpfen schon immer bis zum Umfallen. Auch die Plauener mussten sich hier schon beugen. „Darauf müssen wir uns einstellen. Der Gegner ist sehr heimstark. Gleichwohl wollen wir natürlich drei Punkte mitnehmen“, kündigt Sedat Gören an.

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