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Es geht um Umwelt- und Ressourcenschutz

Forschungsprojekt Konsortium befasst sich in Plauen mit Problematik der Gruppenkleinkläranlagen

Plauen. 

Plauen. Das Wasser im Vogtland gehört zu den besten der Welt. Weil in Sachsen und allen anderen Bundesländern jedoch der Bedarf an technischen Lösungen für eine dezentrale Abwasserentsorgung gestiegen ist, startet jetzt in Plauen ein ziemlich groß angelegtes Forschungsprojekt. Entwickelt werden soll ein ganzheitliches System zur Errichtung von Gruppenkleinkläranlagen mit integrierter Regenwasserversickerung

"Klimawandel und die daraus resultierenden Folgen der Grundwasserneubildung, die EU-Wasserrahmenrichtlinie und sich ändernde Nutzungsanforderungen. Das alles gilt es zu bedenken", betont Bernd Märtner als Geschäftsführer der M&S Umweltprojekt GmbH Plauen. Sein Unternehmen leitet das Forschungsverbundprojekt an. Die Experten tagten bereits einen Tag in der Spitzenstadt. Frank Händel vom Institut für Grundwasserwirtschaft an der TU Dresden deutet an: "Ziel des Projektes ist es, ein Entscheidungshilfesystem zu entwickeln, mit der man standortspezifisch vorgehen kann." Denn die Sicherung des Grundwasserangebotes durch die gezielte Versickerung von Regen- aber auch von gereinigtem Abwasser ist weltweit eine Herausforderung. Neben den technischen Problemen der Reinigung und Entsorgung des Abwassers gibt es keine einheitlichen Festlegungen zur Betriebsführung derartiger Anlagen. Das komplexe Thema ist für den Laien schwer zu verstehen. Dennoch werden sich in nächster Zeit viel mehr Menschen mit dem nachhaltigen Umwelt- und Ressourcenschutz befassen. Das GKKA-Forschungsprojekt soll helfen.

 



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