Es ist möglich, sich von der Sucht zu befreien

Suchterkrankung Das Diakonische Beratungszentrum Vogtland hilft Betroffenen

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In dieser Woche können sich Betroffene unter der Rufnummer 037467-599214 oder per E-Mail anmelden. Foto: Karsten Repert

Klingenthal. Sie sind mitten unter uns und brauchen Hilfe. Doch wer mit dem Alltag nicht mehr klarkommt, der flüchtet nicht selten in den Alkohol oder nimmt Medikamente.

Der wachsende Druck in Beruf und Familie ist vielen Menschen zu viel. Und der falsche Ausweg hat verheerende Folgen. Suchtkranke sind gedanklich immer allein. Das Diakonische Beratungszentrum Vogtland gGmbH bietet deshalb in seiner Außenstelle in der Auerbacher Straße 4 in Klingenthal (Telefon 037467/599214/E-Mail: dkzs.auerbach@suchtberatung-vogtland.de) ein Gruppenangebot für Suchtgefährdete und suchtkranke Menschen an.

Alle 14 Tage trifft sich diese Gesprächsgruppe unter Leitung von Constanze Deymann, einer diplomierten Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Die Suchttherapeutin richtet sich speziell an Menschen, die alkohol- oder medikamentenabhängig sind oder die Probleme im Umgang mit diesen Suchtmitteln haben und um Abstinenz bemüht sind.

Die Gruppe ist offen für neue Besucher. "Die jetzigen Teilnehmer erleben das Angebot als sehr hilfreich und können in diesem geschützten Kreis ihre Erfahrungen austauschen und neue Kraft in der Gruppe schöpfen", berichtet Constanze Deymann. In der Gruppe wird Betroffenen endlich wieder Mut gemacht. Denn man kann ausbrechen und es ins normale Leben zurückschaffen. Oft besteht aber ein Wissensdefizit, was eine Suchterkrankung überhaupt ausmacht und wie sie zu behandeln ist.