Es werden Lebensretter gesucht

Typisierung Ideal GmbH unterstützt die Knochenmarkspender-Datenbank

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Erik Staschinski. Foto: Karsten Repert

Plauen. Wer als Knochenmarkspender infrage kommt, der kann Leben retten. Das ist bekannt. Weil in Deutschland aber erst 7,5 Millionen Bundesbürger typisiert sind, ist die Trefferquote in der Knochenmark- und Stammzellenspender-Datenbank noch gering. Die sächsische Datenbank soll in diesem Jahr 100.000 typisierte Menschen erfasst haben.

Die Helden aus Plauen

Dieses Ziel verfolgt der VKS. Dieser Verein hat in den vergangenen drei Monaten in Plauen für große Aufmerksamkeit gesorgt. Denn mit Erik Staschinski und Lars Windisch wurden durch diese Datenbank gleich zwei Lebensretter ermittelt. Kommenden Dienstag von 16 bis 19 Uhr können sich die Vogtländer wieder typisieren lassen. Und zwar in der Ideal Immobilien GmbH in Plauen, Mommsenstraße 9 (Info-Telefon 03741 70500). Dieses Unternehmen mit Geschäftsführerin Steffi Dagga an der Spitze macht sich für den Verein für Knochenmark- und Stammzellenspenden e.V. (Internet: www.vks-sachsen.de) stark.

Weniger Risiken als früher

"Die Typisierung geht wirklich schnell. Es dauert keine 15 Minuten", hofft Steffi Dagga auf weitere Resonanz. Erik Staschinski hatte im Oktober in der Universitätsklinik Carl Gustav Carus in Dresden für ein Kindergartenkind sein Knochenmark gespendet. Lars Windisch wird im Dezember ebenfalls spenden. Weil der operative Eingriff früher mit deutlich mehr Risiken verbunden war, scheuen sich viele Menschen vor der Typisierung, um gar nicht erst Gefahr zu laufen, sich entscheiden zu müssen.

Erik Staschinski macht Mut: "Mir wurden 690 Milliliter Knochenmark entzogen. Ich habe im Krankenhaus drei Tage meines Lebens geopfert, um ein anderes zu retten. Und ich habe keine Schmerzmittel gebraucht."