Fast 1 Monat vermisst: Wie eine Familie aus Plauen ihren Kater 60 Kilometer entfernt wiederfand

In Glauchau wird Papi gefunden

Plauen

Wenn Haustiere verschwinden, bleibt für ihre Besitzerinnen und Besitzer oft nur die Ungewissheit: Wo steckt es? Kommt es zurück? Hat es Angst? Lebt das Tier noch? Auch Merly aus Plauen kennt dieses Gefühl.

Papi ist ein liebevoller Kater

Papi ist mehr als nur ein Kater. Für Merly und ihren Mann ist er ein Familienmitglied - ruhig, liebevoll und manchmal ein kleiner Schelm. Der einjährige Stubenkater durfte nur zum "sonnen" auf den Balkon, aber das liebt er.

Er trägt ein Halsband mit der Tasso-Nummer

Zum Schutz trug Papi ein Halsband mit seinem Namen, Merlys Telefonnummer sowie einer Registrierungsnummer bei "Tasso" - einer Organisation, die kostenlose Heimtierregistrierung anbietet, um vermisste Tiere und ihre Halter wieder zusammenzubringen. Auch Merly hatte ihren Kater dort registrieren lassen - ein Schritt, der später noch wichtig werden sollte.

Fast ein Monat fehlte jede Spur

Fast vier Wochen lang blieb von Kater Papi jede Spur aus. Er war wie vom Erdboden verschluckt - bis ein Anruf aus Glauchau plötzlich alles veränderte. Rund 60 Kilometer von seinem Zuhause entfernt soll er entdeckt worden sein. Ihre Geschichte erzählt von Hoffnung, Zweifel und einem überraschenden Wiedersehen.

Am 5. Juni verschwunden

Bis zu jenem Tag Anfang Juni war Papi nie weggelaufen. Am 5. Juni, so erzählt Merly, wollten sie und ihr Mann die Wohnung verlassen. Sie wollten den Kater noch vom Balkon hereinholen und die Türen schließen, aber da war er nicht mehr zu finden. Sie dachten, er hätte sich wie so oft irgendwo versteckt und sie gingen. Als sie abends zurückkehrten und alles absuchten, war er verschwunden.

Merly machte sich große Sorgen

Wie Merly berichtet, machte sie sich immer größere Sorgen um Kater Papi - vor allem, weil es an diesem Tag regnete und Papi bei Regen, Donner und Feuerwerk ängstlich ist.

Tägliche Suche in der Umgebung

Von da an begann eine nervenaufreibende Suche: Fast täglich durchkämmte das Paar die Keller umliegender Häuser. In der Innenstadt von Plauen habe sie Zettel aufgehängt und in lokalen Facebook-Gruppen einen Suchaufruf gestartet. Auch Freunde, Familie und Nachbarn wurden informiert und haben sich beteiligt. Einige glaubten, ihn gesehen zu haben - doch es stellte sich heraus: Es war nicht Papi. Vermutlich eine ähnliche Katze oder Kater.

Merly hoffte immer, ihren Papi wieder zu finden

Trotz allem habe sie die Hoffnung nie ganz aufgegeben, erzählt Merly. Aber dennoch sei es schwer gewesen, mit jedem weiteren Tag ohne Spur weiter an ein Wiedersehen zu glauben.

Am 1. Juli erhält Merly einen Anruf aus Glauchau

Dann, am 1. Juli, knapp vier Wochen später, habe sie ein Anruf erreicht. Ein Mann aus Glauchau habe angegeben, in seinem Garten einen Kater entdeckt zu haben, der auf die Beschreibung von Papi passt. Merly zufolge habe sie zunächst gezweifelt: Glauchau liegt rund 60 Kilometer entfernt - wie hätte ihr Kater dorthin gelangen können?

Es ist wirklich Papi gewesen

Doch wie sie weiter schildert, habe es sich tatsächlich um Papi gehandelt. Der Kater sei abgemagert gewesen, habe eine leichte Verletzung am Bein gehabt und Zecken am Hals gehabt, aber er war wieder da - und Merly und ihre Famile überglücklich.

Sie gab die Hoffnung nicht auf

Jetzt liegt der Fokus auf Fürsorge und auf der Dankbarkeit, dass das kleine Wunder auf Samtpfoten seinen Weg nach Hause gefunden hat. Seitdem, so Merly, kümmere sie sich intensiv um seine Genesung: füttern, Fellpflege, Tierarzttermine.

Ewiger Dank

Wie Papi letztlich so weit von Plauen entfernt aufgefunden wurde, bleibt unklar. Aber es war wie ein Wunder für die Familie und in Merlys Augen ist der Mann aus Glauchau Papis Retter. Sie ist ihm unendlich dankbar.

Diese Erzählung zeigt, dass es sich lohnt, die Hoffnung nicht aufzugeben - selbst dann, wenn alles dagegen spricht.

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