Festival "fabulix": Annaberg resümiert

Info Oberbürgermeister möchte Annaberg als Festivalort etablieren

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OB Rolf Schmidt (li.) führt Christel Bodenstein, alias Prinzessin Tausendschön zum singenden, klingenden Bäumchen. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. Mit dem 1. Internationalen Märchenfilm-Festival "fabulix" wurde in Annaberg-Buchholz ein Märchen wahr. Ob Mitwirkende, prominente Gäste oder die zahlreichen Besucher, alle waren restlos begeistert.

Ein gelungenes Festival

Annabergs Oberbürgermeister Rolf Schmidt resümiert: "Es war eine Herausforderung, neue Wege zu beschreiten und einmal nicht auf Tradition und Brauchtum zu setzen. Wir wollten einen neuen Zauber wecken. Inzwischen erreichten uns unzählige positive Rückmeldungen über eine gelungen fünftägige Großveranstaltung in unserer Stadt."

So schreibt Frau Flade-Drechsel aus Olbernhau unter anderem: "Ich möchte Ihnen und allen, die am Konzept für fabulix mitgewirkt haben, für dieses großartige Festival danken. Was ich gesehen, erlebt und gespürt habe, übertrifft alle Erwartungen. Der Gala-Abend am Freitag war einer Schlössernacht würdig. Noch niemals habe ich im Erzgebirge so etwas "Königliches" erlebt!"

Ein Festival mit mehr als 150 Veranstaltungen über fünf Tage auf die Beine zu stellen, geht nur mit vielen Sponsoren, Spendern und Helfern. Ihnen gilt der Dank der Stadt. Viele Annaberger und Gäste fragen sich, wie wird es weitergehen.

Eine Vision für die Zukunft

Auch darauf hat der Oberbürgermeister eine Antwort: "Meine Vision ist es, die Stadt Annaberg-Buchholz als Festivalort (vielleicht sogar als Drehort) für internationale Märchenfilmproduktionen dauerhaft zu etablieren. Wir können so viel mehr als "nur" Weihnachten und Bergbau. Unser Erzgebirge ist es wert, in all seinen Facetten wahrgenommen zu werden. Für uns als Stadt wäre es eine wunderbare Verbindung zwischen der Annaberger Kät und unserem Weihnachtsmarkt. Wir könnten es schaffen, nachhaltig eine Verbindung herzustellen, um über das ganze Jahr Touristen für uns zu interessieren."