Fette Finanzspritze für Parkallee

Stadtumbau Staatssekretär übergibt Fördermittelbescheid über 800.000 Euro

Rodewisch. 

Rodewisch. Die Neugestaltung von Rodewischs Mitte nimmt Gestalt an. Am Donnerstag übergab Staatssekretär Günther Schneider aus dem sächsischen Innenministerium Stadtkämmerin Anja Dresseleinen Fördermittelbescheid. Die knapp über 800.000 Euro werden für eine nachhaltige Stadtentwicklung verwendet.

Umfeld der Anwohner soll attraktiver werden

Im konkreten Fall geht es um die Errichtung einer neuen Fußgänger-Brücke im Rodewischer Stadtpark. An gleicher Stelle wurde unlängst die marode "Rissbrücke" abgetragen. Im Vorfeld lud die Stadt sogar zu einem Fest ein.

Mit solchen Aktionen will Rathaus-Chefin Kerstin Schöniger die Bürger in Sachen Stadtplanung auf dem Laufenden halten. Die Passage zwischen der Bundesstraße (B169) und der Auerbacher Straße wird in Verbindung mit der Parkallee und den angrenzenden Wegen neu gestaltet. Die Kämmerin sprach von einer Mobilitäts-Achse, die auch die Wohngebiete rund um den Park mit einbezieht. Damit soll das Umfeld der Anwohner attraktiver werden.

Teil von "Rodewisch 2030"

In ihrer Dimension ist die neue Brücke nach Fertigstellung so breit, dass zumindest ein Multicar darüber fahren kann. Laut Dressel wird das Vorhaben im Laufe des nächsten Jahres in Angriff genommen. Den Abbruch des alten Bauwerkes mit eingerechnet, flossen rund 1,3 Millionen Euro aus den Fördertöpfen des Freistaates und der Europäischen Union. Die bevorstehenden Bauarbeiten sind Teil des Gesamtkonzeptes "Rodewisch 2030". In den Entwürfen spielt auch die Neugestaltung der Rodewischer Schlossinsel eine große Rolle.