Feuerwehr ist fit für Ernstfall

Schulung Einsätzkräfte kennen jetzt die zusätzlichen Gefahrenmomente

So ein Feuerwehrmann muss blitzschnell wissen, wo und wo er nicht hingreift. Denn heutzutage kann der Strom auch dann noch fließen, wenn der Hausanschluss längst abgeschaltet ist. Die Anzahl der erneuerbaren Energieanlagen (Photovoltaik- oder Windkraftanlagen, Blockheizkraft) ist erheblich gestiegen. Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Kober hat erkannt: "Damit ergeben sich neue Herausforderungen im sicheren Netzbetrieb." Die Stadtwerke Strom Plauen haben nun als Eigentümer des Energieversorgungsnetzes der Spitzenstadt zusammen mit dem Netzdienstleister - der Verteilnetz Plauen GmbH - begonnen, die Einsatzkräfte der Plauener Feuerwehren im Rahmen einer Schulung über die spezifischen Gefahren bei der Brandbekämpfung und Hilfeleistungen im Bereich elektrischer Anlagen zu informieren. Etwa 50 Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Wehren frischten ihr Wissen auf. "Durch die zunehmende Anzahl von dezentralen Energie-Erzeugungsanlagen und deren Charakteristik können sich zusätzliche Gefahrenmomente im Brandfall ergeben", fügte Peter Kober hinzu. Schulungsleiter Jörg Naumann und Netztechniker Jörg Oelsner zeigten den Feuerwehrmännern, wie sie Gefahren an der Einsatzstelle sofort erkennen. kare