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Feuerwehrmänner gehen großes Risiko ein

Ehrung Sachsens Innenminister bedankt sich für außergewöhnlichen Einsatz

Heinsdorfergrund. 

Heinsdorfergrund. Diese Brandkatastrophe werden die insgesamt 350 Einsatzkräfte wohl nicht so schnell vergessen. Am 26. Juni stand die Galvanotechnische Oberflächen GmbH im Reichenbacher Gewerbegebiet nahe der Autobahn in Flammen. Am Mittwoch wurden alle am Einsatz beteiligten Kräfte ins Gemeindezentrum Heinsdorfergrund eingeladen. Als prominentester Gast bedankte sich Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) im Namen der Staatsregierung für die hohe Einsatzbereitschaft. "Das war eine großartige Leistung." Unter Zeitdruck und großer Risiko-Bereitschaft sei es den Brandbekämpfern gelungen, der Lage Herr zu werden. Die pechschwarze Rauchsäule über der Produktionshalle ließ nichts Gutes ahnen. Salzsäure lief aus. Einwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen. Sogar die nahe gelegene Autobahn musste gesperrt werden.

Kameraden waren giftigen Dämpfen ausgesetzt

Trotz aller Vorsicht atmeten mehr als 30 Kameraden giftige Dämpfe ein. Unter ihnen Matthias Hecker von der Freiwilligen Feuerwehr Lengenfeld. Zusammen mit seinem Kameraden stand er an vorderster Front. "Mir wurde nach dem Einsatz schnell geholfen. Das hat sehr gut funktioniert." Im Moment gehe es ihm soweit wieder gut. Derzeit werden er und weitere Betroffene von einem Lungenspezialisten betreut. Während der Veranstaltung erhielten die Feuerwehren Heinsdorfergrund, Netzschkau, Reichenbach, Lengenfeld sowie das Technisches Hilfswerk (Ortsverband Reichenbach) und DRK-Kreisverband Vogtland/Reichenbach den Bürgerpreis der Sparkassenstiftung.



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