Fichtner: "Kein Grenzbahnhof mehr"

Bahn OB fordert fahrgastfreundliche Lösung für Hof

Hof/Plauen. Hof darf fahrplantechnisch nicht zu einem Grenzbahnhof zurückfallen. Davor warnte der Hofer Oberbürgermeister Harald Fichtner in seiner Rede beim Festakt zu "25 Jahre Städtepartnerschaft Hof-Plauen". Damit hat der Kommunalpolitiker ein aktuelles verkehrspolitisches Thema aufgegriffen. Mit Blick auf die fortschreitenden Arbeiten zur Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale im Abschnitt Hof - Reichenbach und des für Dezember 2013 vorgesehenen Beginns des elektrischen Zugverkehrs wandte sich Fichtner dagegen, alle Züge in Hof enden zu lassen. Die sächsischen Verkehrsverbünde und die Deutsche Bahn planen, von Dezember 2013 an zwischen Hof und Dresden elektrische Züge mit Doppelstockwaggons im Stundentakt einzusetzen. Die Folge: Alle Fahrgäste der aus Sachsen kommenden Züge müssten am Hofer Hauptbahnhof aussteigen, weil dort die Oberleitungen enden. "Es darf nicht sein, dass der Hofer Hauptbahnhof wieder zu einem Grenzbahnhof wird, wo die Fahrgäste die Züge wechseln müssen und wertvolle Fahrzeit verlieren", warnte der Oberbürgermeister und plädierte für eine fahrgastfreundliche Lösung.