Das Gemeindezentrum Jößnitz verwandelt sich an diesem Wochenende erneut in einen Treffpunkt für Liebhaber klassischer Hard- und Software. Vom 14. bis 16. November 2025 findet dort das Flashback Symposium #02 statt – eine Veranstaltung, die innerhalb kurzer Zeit weit über die Region hinaus bekannt geworden ist.
Veranstaltung feiert im Vorjahr erfolgreiche Premiere
Initiiert wird das Treffen von Daniel Voelkel aus Jößnitz, der dank seiner Vernetzung in der Szene bereits im Vorjahr eine erfolgreiche Premiere auf die Beine gestellt hatte. Der Charakter des Symposiums bleibt bewusst privat und nicht-kommerziell. Für Voelkel steht im Vordergrund, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Erinnerungen teilen und ihre Begeisterung für Technik miteinander verbinden.
Klassiker der 80er und 90er im Mittelpunkt
In den Ausstellungsräumen finden sich zahlreiche Systeme aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Viele Geräte wurden sorgfältig restauriert, andere arbeiten bis heute mit originaler Hardware, die seit Jahrzehnten zuverlässig ihren Dienst tut. Heimcomputer, Spielekonsolen, Röhrenmonitore und Synthesizer aus mehreren Technikgenerationen vermitteln ein authentisches Bild jener Epoche, in der digitale Technik noch sichtbar aufgebaut und haptisch erlebbar war.
Ergänzend dazu zeigen Aussteller aktuelle Software, die speziell für historische Computerplattformen entwickelt wurde. Dadurch treffen nostalgische Eindrücke auf moderne Ideen – eine Mischung, die den Charakter der Ausstellung deutlich bereichert.
25 Aussteller zeigen Vielfalt und Leidenschaft
Rund 25 private Aussteller präsentieren ihre Sammlungen, technischen Umbauten und Neuentwicklungen. Das Spektrum reicht von originalen Spielmodulen über modernisierte Hauptplatinen bis hin zu eigens entwickelten Tools, die alte Systeme wieder praktisch nutzbar machen. Viele der Stationen können ausprobiert werden, was den lebendigen Charakter der Veranstaltung zusätzlich verstärkt.
Rund hundert Besucher erwartet – Tagestickets für Spontane
Für das Wochenende rechnet der Veranstalter mit rund hundert Gästen, wahrscheinlich mehr als im vergangenen Jahr. Neben den regulären Wochenendtickets stehen auch Tagestickets für spontane Besucher zur Verfügung. Die steigende Nachfrage zeigt, wie lebendig die Retro-Szene weiterhin ist und wie breit die Faszination für klassische Technik getragen wird. Das Publikum ist ebenso vielfältig: von langjährigen Enthusiasten bis hin zu Familien und Jugendlichen mit technischem Interesse.
Livemusik mit mit Solar Chrome und Blastromen
Abgerundet wird das Symposium durch Abendprogramme am Freitag und Samstag. Am Freitagabend tritt Solar Chrome auf. Sie macht es bereits seit 30 Jahren. Angefangen hat alles mit der Space Night im bayrischen Rundfunk und erweiterte sich dann in der Folge ins lineare Fernsehen. Parallel entstanden dazu rund 30 Singles, welche sich in den Stil Electro - in Richtung einer modernen Interpretation der Band Kraftwerk.
Das Highlight bildet dann am Samstagabend Blastromen. Die finnische Formation, gegründet 2003 von Mika Rosenberg und Sami Koskivaara, verbindet klassischen Electro mit markanten Synthesizer-Linien und greift damit jene Klangästhetik auf, die viele Besucher mit ihrer eigenen Jugend verbinden. Die Auftritte ergänzen das Wochenende atmosphärisch und passen inhaltlich nahtlos zur Ausstellung.
Begegnungen als Kern des Konzepts
Trotz der Vielzahl an Geräten bleibt der menschliche Aspekt zentral. Für Initiator Daniel Voelkel ist das Symposium vor allem ein Ort des Austauschs und des Wiedersehens. „Ich freue mich über das Lächeln der Leute“, sagt er – und bringt damit auf den Punkt, was die Veranstaltung ausmacht: eine Mischung aus Technikbegeisterung, Gesprächen und gemeinsamer Erinnerungskultur.
Weitere Informationen
Details zum Programm sowie Hinweise zur Anfahrt finden sich auf der offiziellen Webseite des Events, zu erreichen unter www.flashback-event.de.
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