Football`s coming home for Friesenberg

Fußball VfB Großfriesen kickte zwei Jahre in der Göltzschtal-Staffel

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Die Fußballer vom VfB Großfriesen sind dankbar, dass sie wieder in ihrer Heimatstaffel mitspielen dürfen. Foto: Karsten Repert

Plauen. Der VfB Großfriesen musste zwei volle Spielzeiten in der für ihn "falschen" Göltzschtal-Staffel angreifen. Jetzt durften die Plauener Fußballer zurück in die heimatliche "Plauen-Staffel" und prompt steckt man mitten drin im Abstiegskampf. Dankbar sind sie aber trotzdem, die Männer vom Friesenberg.

Warum musste der VfB Großfriesen "rüber"?

Das Problem: In der Kreisliga des Vogtlandkreises gab es zu viele Klubs, die in der Plauen-Staffel antreten hätten wollen. Der Vogtländische Fußballverband musste reagieren. Und "rangierte" letztlich den VfB Großfriesen in den Großraum Auerbach-Reichenbach aus. Denn Plauener Vereine, die territorial in Randlage und Autobahnnähe kicken, können an guten Tagen binnen 25 Minuten bei manchem Gegner im Göltzschtal auftauchen. Zumutbar ist das also. "Aber Dir fehlen eben ganz einfach die Derbys und die vielen Kontakte zu Sportlern, die man über Jahre kennt", gibt Abteilungsleiter Mario Hartung zu bedenken.

Football`s coming home for Friesenberg

"Wir haben das alle vorher gewusst, wollten aber trotzdem gerne wieder in unsere Staffel zurück", ist Thomas Reinhold froh. Auf dem Friesenberg schätzte man die Plauener Staffel stärker ein, als die Gegnerschaft des Göltzschtals. Jetzt gibt es auch einen statistischen Beweis. Nur acht Punkte haben die VfB-Kicker als Drittletzter bisher gesammelt. In den beiden Spielzeiten zuvor wurde Großfriesen in der Göltzschtalstaffel Sechster und Achter. "Trotzdem sind wir dem Fußballverband dankbar für das Einsehen, dass wir ganz einfach Plauener sind", betonen die Blau-Weißen.

Im Angriff klemmt es noch

Kommenden Sonntag soll in Lauterbach deshalb unbedingt gewonnen werden. Torwart Thomas Reinhold weiß "dass wir auf dem Lauterbacher Hartplatz nur mit einer entsprechend starken Offensiv-Leistung punkten werden." Noch klemmt es im Sturm. Neun Tore hat der VfB erzielt. Das ist wenig. Aber immerhin gab es nach sechs Niederlagen in Folge zuletzt beim 1:1-Unentschieden gegen Leubnitz endlich wieder etwas Zählbares. Und das lässt die Plauener hoffen.