Für den Weihnachtsmann war es zu teuer

Geburtstagsgeschenk Prinzessin Finja hat jetzt ihr Traumbettchen

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Im Bild von links: Ina Stark, Silvana Krämer und die kleine Finja. Foto: Karsten Repert

Plauen. Die kleine Finja hat sich so sehr ein Prinzessinnen-Bett gewünscht. Nur die liebe Mama hatte nicht so viel Geld. Finja wusste schon vor dem Heiligen Abend, dass der Weihnachtsmann kein Bettchen bringen wird. Aber der Deutsche Kinderschutzbund und seine Partner haben nicht locker gelassen. "Wir konnten über die DKSB-Weihnachtsbaumaktion 62 kleine Wünsche erfüllen. Und nun auch einen großen", standen Anke Schwager die Tränen in den Augen.

Denn an diesem Wochenende schläft die kleine Finja nun wahrhaftig im riesigen Traumbett. Anke ist Geschäftsstellenleiterin im Ortsverband Plauen. DKSB-Familienpflegerin Silvana Krämer hatte auf den großen Wunsch der Dreijährigen hingewiesen. "Ein solches kindgerechtes Bett hätte sich die Familie von Finja nicht leisten können. Mit Rutsche und Höhle kostet so etwas 500 Euro", sagt Silvana.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Finja lebt in bescheidenen Verhältnissen. Das quietsch vergnügte Mädchen hat zwar alles, was man zum Leben braucht. Aber große Sprünge sind nicht drin. "Wir suchen ständig Partner, die helfen können", sagt Anke. In diesem Fall rannte der Kinderschutzbund im Autohaus Oppel offene Türen ein. Ina Stark, selbst zweifache Mama, koordiniert in Plauen den Marketingbereich. "Wir helfen, wenn wir können", ließ Ina kurz und knapp wissen.

Finja hatte in dieser Woche Geburtstag. Und nun hat das aufgeweckte Mädchen tatsächlich ein Prinzessinnenbett. Übrigens: Auch der BLICK und seine Leser sind Partner des DKSB (mehr Infos: www.dksb-plauen.de).