Für eine Gleichbehandlung der freien Schulen

Verein Futurum Vogtland unterstützt sachsenweite Petition

Mylau. 

Mylau. Der Verein Futurum Mylau unterstützt die Petition "Freie Schulen - Gleiche Schulen", die jetzt mit 14.478 Unterschriften an den Landtagspräsidenten Matthias Rößler überreicht wurde. "Wir fordern, dass wir gleichwertig behandelt werden." Dies schreibe die Sächsische Verfassung vor und das bedeutet, dass die Kürzung der Personalzuschüsse um 10 Prozent und die teilweise fehlende Berücksichtigung von Sachkosten zurückgenommen werden müsse.

Nur mit Schulgeld Schritthalten möglich

Die Schaffung gleichberechtigter Teilhabe an allen schulischen Förderprogrammen und die Ermöglichung, beamtete Lehrkräfte zu beurlauben, um in dieser Zeit an freien Schulen tätig zu sein, sind weitere Punkte. Siegfried Kost, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände freier Schulträger in Sachsen, sagte bei der Übergabe der Petition: "Die Absenkung der Personalkostenzuschüsse ist vor dem Hintergrund eines leergefegten Arbeitsmarktes für die freien Schulen zunehmend ein Problem. Hier können wir mit den staatlich-kommunalen Schulen nur Schritt halten, wenn wir wie derzeit Schulgeld verlangen. Das sollte perspektivisch nicht mehr nötig sein."

Gleicher Bildungsaustrag

Es sei ja so, dass Evangelische Schulen mit dem Leitbild "Hauptfach Mensch" Werte vermitteln und die Schullandschaft bereichert. Und: Freie Schulen erfüllen den gleichen Bildungsauftrag wie staatlich-kommunale Schulen, unterliegen den gleichen Standards. Zum Verein Futurum Vogtland e.V. zählen das Evangelische Gymnasium Mylau sowie die Grundschulen in Limbach und in Bobenneukirchen, bei welchem man als Träger fungiert.