Für einen Sieg muss alles passen

Fußball Der VfB Auerbach empfängt diesen Samstag den Tabellenvierten Wacker Nordhausen

Auerbach. 

Auerbach. Na das kann ja heiter werden. Diesen Samstag treffen in der Fußball-Regionalliga zwei Kampfhähne aufeinander, die dringend was reißen müssen. Da ist auf der einen Seite der VfB Auerbach, der als Außenseiter punkten muss, um nicht in unmittelbare Abstiegsgefahr zu geraten. Genau das passiert jedoch, wenn der anreisende FSV Wacker Nordhausen seiner Favoritenrolle gerecht wird und aus dem VfB-Stadion die drei Punkte entführt. Das Problem der Thüringer:Zuletzt verspielte man bei Lok Leipzig (3:4) und gegen Energie Cottbus (1:2) die Tabellenführung. Hätte Nordhausen diese Begegnungen gewonnen, wäre die Elf von Trainer Heiko Scholz jetzt Erster. Stattdessen könnten die Wackeraner jetzt in eine Minikrise schlittern. Denn der Auftritt im Thüringenpokal beim SV Altengottern lässt darauf schließen. Mit Ach und Krach gewannen die Nordhäuser beim Landesklassisten (3. Platz, Staffel 2) erst kurz vor Ende der Verlängerung mit 3:1. Den VfB-Fußballern nützt diese Information mit Blick auf Samstag, 13.30 Uhr, wenig. Denn der Gegner ist vielleicht ein wenig angeknockt, aber allemal stark genug, um in Auerbach den Schalter umzulegen und wieder ins Meisterrennen einzugreifen. "Die Situation ist wie sie ist. Solange der VfB Auerbach in der Regionalliga spielt, wird es keine einfachen Aufgaben geben", betont Volkhardt Kramer. Der Sportliche Leiter stellt immer wieder gebetsmühlenartig klar, "dass wir für unsere Verhältnisse in der Champions League mitspielen dürfen." Weil der VfB inzwischen durch den fortwährenden Stadionausbau und den Leistungsschub im Nachwuchsbereich von Jahr zu Jahr stabiler zu werden scheint, wachsen hier und da die Ansprüche. Doch auch am Samstag gilt: "Es muss alles passen, wenn wir Punkte holen wollen", so Kramer. Im Sachsenpokal gegen Lok Leipzig (1:4) war das zuletzt nicht der Fall.