Für Liebhaber von Kunsthandwerk

Kreativ Der besondere Markt am 17. und 18. Dezember

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Schauen, staunen und kaufen: Außergewöhnliche Artikel haben die Kunsthandwerker stets dabei. Foto: Hagen Hartwig / Pressebüro S.Zeh

Es ist nicht nur das Kunsthandwerk, bei welchem Vielfältigkeit geboten wird, es ist auch das besondere Flair am Schlossturm und Museum, das den Auerbacher Kunsthandwerkermarkt zu etwas Besonderem macht. "Die Location ist ein Traum. Feuerschalen und Laternen, die eine ansprechende Atmosphäre schaffen", schwärmt Ulrike Prey, die den Markt mit organisiert und deshalb schon seit geraumer Zeit zu tun hat, dass alles klappt. Der Anspruch von allen, die das zweitägige Event kurz vor Weihnachten in der Dreitürmestadt auf die Beine stellen, ist hoch.

"Es gibt Kunsthandwerkermärkte in vielen Gegenden", sagt Ulrike Prey. "Aber hier bei uns eher nicht". Und auf den Weihnachtsmärkten in der Region gäbe es zu wenig Kunsthandwerk. Das wollte man vor einigen Jahren ändern. Ulrike Prey: "Wir wollten nicht jammern, sondern etwas tun." Die Ingenieurin holte sich Mitstreiter ins Boot. Sie erhielt Unterstützung von der Stadtverwaltung Auerbach , die die Buden stellt. Ramona Deckert kümmert sich ehrenamtlich um das kulturelle Programm und die Deko. Der Marktmeister Jan Gabriel und René Tümpner vom Kultur- und Fremdenverkehrsamt der Stadt Auerbach engagieren sich. Und viele ihrer Freunde wollten helfen.

Inzwischen hat der Kunsthandwerker mehr Anfragen von Teilnehmern, als Platz ist. "Es sind etwa 30 Händler da", so Ulrike Prey. Am Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr, ist geöffnet. Am Samstag gibt es Musik vom Jugendblasorchester der Musikschule sowie Blasmusik. Am Sonntag musiziert Ekkehard Glaß. Außerdem werden Posaunenklänge serviert. Im Schlossturm - wie passend - werden Kindern spannende Märchen vorgelesen