Für mehr Lebensqualität

Rehasport Plauener Therapiezentrum erweitert Angebot

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Die Therapeuten warten schon. Im Bild von links: Kai Rudolph (Diplom-Fitnessökonom), Cornelia Volkmar (Diplom-Sportwissenschaftlerin), Catharina Schubert (Physiotherapeutin), Paul Schneider (Master der Sportwissenschaften) und Geschäftsführer Sebastian Köhler (Physiotherapeut). Foto: Karsten Repert/Archiv

Plauen. So kann es nicht weitergehen. Immer mehr Deutsche fallen im frühen Alter auf Arbeit aus. Bundesregierung, Krankenkassen, Unternehmerverbände - sie alle schlagen Alarm. Denn die sogenannten Volkskrankheiten haben eigentlich nur zwei Ursachen. Nämlich Bewegungsmangel und falsche Ernährung. Die Folge: Wir machen schlapp.

Nachdem in Plauen das Therapiezentrum Inmotio (54 Mitarbeiter) seit 1. Januar 2018 die therapiebegleitenden AOK-Plus Programme in Kooperation mit der Krankenkasse anbietet, gibt es seit diesem Monat eine weitere Partnerschaft. Die Kooperation mit dem Verein "Medicon Sächsischer Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V." ist ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft.

Es geht dabei um den Rehabilitationssport in der anerkannten und zertifizierten Rehasportgruppe. Sebastian Köhler, Geschäftsführer und Gründer des Inmotio-Therapiezentrums auf der Bahnhofstraße 51 in Plauen, hat sich über Jahre mit der Thematik befasst. "Die Beeinträchtigungen von körperlichen Funktionen, der geistigen Leistungsfähigkeit oder ein unzureichender seelischer Zustand können die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erheblich beeinflussen", weiß der Physiotherapeut.

Was aber bringt diese Erkenntnis?

Rehabilitationssport (Reha-Sport) kann in diesen Fällen unter anderem zu einer positiven Regenerierung beitragen und die Lebensqualität erheblich verbessern. Was viele nicht wissen: Reha-Sport ist inzwischen gesetzlich verankert und wird zeitlich befristet von den Krankenkassen beziehungsweise Rehabilitationsträgern vollständig finanziert. "Grundlage für die Genehmigung ist die ärztliche Verordnung für Rehabilitationssport, die der Patient von seinem Arzt bereitgestellt bekommt", erläutert Sebastian Köhler.

Kostenträger für den Rehasport können die Rentenversicherung, die Krankenkasse oder die Unfallversicherung sein. Der behandelnde Arzt empfiehlt und verordnet den Rehasport auf einem entsprechenden Formular. Aus der täglichen Praxis weiß Sebastian Köhler: "Der Patient sendet das ausgefüllte Formular an den entsprechenden Kostenträger und erhält nach wenigen Tagen das Formular mit einer entsprechenden Genehmigung zurück."

Und dann kann es schon losgehen

So geht's weiter: Der Patient kommt mit dem ausgefüllten Formular zu dem von ihm ausgewählten, zertifizierten Anbieter und kann nach einem Beratungsgespräch und der Einordnung in einer Gruppe sofort mit dem Training beginnen. Im Inmotio- Therapiezentrum trainiert man zum Beispiel ausschließlich in kleinen Gruppen, um das Rehasportprogramm den persönlichen Bedürfnissen und Verordnungsinhalten optimal anzupassen.

Speziell ausgebildete und lizenzierte Übungsleiter zeigen den Patienten, wie sie vor allem orthopädische Probleme besser in den Griff bekommen. Wer also Knie-, Hüft- und Schulterprobleme, Rückenleiden, künstliche Gelenke, Osteoporose oder Arthrose hat, der kann bei allen Genannten nachfragen. Sämtliche Informationen gibt es auch im Internet (www.inmotio.de) beziehungsweise telefonisch (Rufnummer 03741-280260).