Geld für das Frauenschutzhaus

Spendenaktion KARO e.V. ist rund um die Uhr für die Opfer von Gewalt da

Kein überdimensionierter Spenden-Scheck. Kein übermäßiges Aufsehen. Kein Überraschungsbüffet oder dergleichen. Wer dem KARO e.V. Geld gibt, für den zählen andere Werte. Denn dieser Verein zeigt seine Sponsoren nirgendwo auf einer Werbebande. 2.000 Euro brachte vergangene Woche das Unternehmen Goldbeck aus Treuen vorbei. Geschäftsführer Mirko Zeng und Planungsingenieurin Katrin Spinnler tranken einen Kaffee. Das war´s schon. "In den vergangenen drei Jahren haben wir alleine von diesem einen Unternehmen 5.000 Euro bekommen", berichtet Nicole Baumgärtel. Sie ist in diesem Verein als Referentin für Spenderbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 1994 informiert KARO e.V. über das Unfassbare, gibt den Opfern eine Stimme und fordert die Bevölkerung auf, Verantwortung für ihr Handeln und ihre Mitmenschen zu übernehmen. Was der KARO genau macht? Dieser Verein kümmert sich um die von körperlicher, sexueller und seelischer Gewalt nieder geknechteten Frauen und ihre Kinder. Kein schönes Thema. Genau deshalb schauen auch fast alle weg, wenn deutlich wird, dass es im Vogtland und im angrenzenden Tschechien die eigenen Landsleute sind, die für unsagbar großes Leid sorgen. Sonst nämlich gäbe es die Kampagne "Ein Haus für KARO" gar nicht. Es handelt sich dabei um das Schutzhaus des Vereins. Es steht an geheimem Ort. "Und wir sind dabei, es zu kaufen, um die Miete zu sparen", erzählt Geschäftsführerin Cathrin Schauer. Geholfen hat auch der 500-Euro-Schein von EnviaM. Wer mehr wissen und spenden möchte: Infos unter www.karo-ev.de kare