Gelebte Inklusion im Vogtlandtheater

Projekt Das Inmotio-Therapiezentrum hält alle in Bewegung

Plauen/Oelsnitz. 

Plauen/Oelsnitz. Maria Schmidt ist Sozialpädagogin der Werkstätten Obervogtland. Im Obervogtländischen Verein für Innere Mission Marienstift e.V. in Oelsnitz ist Maria als Leiterin des sozialen Dienstes gerne für andere Menschen da. Das gilt auch für Catharina Schubert. Sie arbeitet als Physiotherapeutin im Inmotio-Therapiezentrum in Plauen. Dort entstand vor zwei Jahren eine tolle Idee. Das Projekt "Plauen bewegt erleben" gibt es inzwischen in verschiedenen Ausführungen. Eine Variante ist "Pilates auf der Theaterbühne". Als Catharina Schubert davon erzählte, setzte sich Maria Schmidt in Bewegung. Sie war begeistert. "Inspiriert von dem Gedanken, entstand der Wunsch, die Elemente Bewegung und Kultur zu verbinden und für unsere Sportgruppe ein Erlebnis dieser Art zu organisieren", berichtet Maria. Und so betraten eines Morgens 13 Menschen mit Behinderung die Bretter, die die Welt bedeuten. Im Vogtlandtheater bekamen diese begeisterungsfähigen Sportler "die geniale Chance der gelebten Inklusion", freute sich Maria. Die Menschen mit Einschränkungen, die im Übrigen regelmäßige Theaterbesucher sind, verbrachten einen tollen Vormittag.Theaterpädagogin Steffi Liedke nahm sich im Anschluss an das Sportprogramm Zeit für eine ausführliche Theaterführung. Ein großes Dankeschön geht dabei an Carolin Eschenbrenner vom Vogtlandtheater und Catharina Schubert. "Plauen bewegt erleben" wird es in diesem Jahr erneut geben. Das bestätigte das Inmotio-Therapiezentrum. Alle Termine dazu gibt es demnächst im BLICK.