Geo-Park-Projekt "Sagenhaftes Vogtland" nimmt Fahrt auf

Projekt Umsetzungs-Studie zum geplanten Geo-Park vorgestellt

Oberlauterbach/Falkenstein. 

Oberlauterbach/Falkenstein. Das geplante Geo-Park-Projekt "Falkenstein - Sagenhaftes Vogtland" nimmt Gestalt an. Am Dienstag stellten Vertreter der TU Bergakademie Freiberg die Ergebnisse einer Umsetzungsstudie zur Errichtung eines solchen Parks im Oberlauterbacher Natur- und Umweltzentrum vor. Inhaltlich ging es laut Team-Mitarbeiterin Silke Stark unter anderem um die Erstellung eines geotouristischen Nutzungskonzeptes in Verbindung mit einem pädagogischen Ansatz.

Kriterium: außergewöhnliche geologische Strukturen

Langfristiges Ziel ist die Zertifizierung als Nationaler Geo-Park. Kriterien sind beispielsweise außergewöhnliche geologische Strukturen. Dazu zählen der Topasfelsen "Schneckenstein", das Besucherbergwerk "Grube Tannenberg" sowie die Aufschlüsse des "Bergener Granit". Auch geologische Phänomene - zu ihnen gehören die Schwarmbeben in der Region - sind von Bedeutung. All diese Dinge sollen mit den kulturellen Besonderheiten zu einem touristischen Gesamtkonzept verschmelzen.

Im Vordergrund stehen Alleinstellungsmerkmale, die den einzigartigen Charakter des Gebietes ausmachen. Zukünftiger Träger des Parks ist der Verein "Sagenhaftes Vogtland". Den Vorsitz hat Falkensteins Bürgermeister Marco Siegemund (CDU). Er wünscht sich, dass sich die Bevölkerung aktiv an den innovativen Prozessen beteiligt. Zeitnah sollen drei Arbeitsgruppen gebildet werden. Themen sind Pädagogik, Geologie und Wegeinfrastruktur sowie Tourismus und Marketing. Interessenten können sich beim Regionalmanagement an der Dr. Wilhelm Külz-Straße 25 in Falkenstein unter 03745/7512345 melden.