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Georgien zu Gast in der Festspielscheune Stelzen

Rückblick Musik verbindet ohne Sprache

Stelzen. 

Stelzen. Georgien war zu Gast in Stelzen in der dortigen Festspielscheune. Es wurde am Samstagabend gekocht und gebrutzelt, angestoßen und gelacht. All das zur georgischen Musik des Ensembles Ananuri, welches direkt aus Georgien gekommen war, vereint mit klassischer Musik des Neuen Salon Orchesters Leipzig. Das I-Tüpfelchen waren Akrobatik und Komik.

Acht Meisterköche wurden aus Georgien eingeflogen, in Nürnberg kamen sie auf dem Flughafen an. "Wenn man georgisch isst, wird das Essen zelebriert", verriet einer der Köche. "Es wird alles geteilt und man isst sich auch nicht gleich satt, denn es kommt immer mehr nach." Auch abgeräumt werde nichts, es bleibe alles stehen bis zum Schluss.

Die Musik verbindet alle

Die georgische Küche gilt aufgrund der regionalen Vorlieben als sehr abwechslungsreich und hat eine wichtige Bedeutung in der georgischen Gesellschaft. Dies wird vor allem bei einem Supra deutlich, einer großen Tafel, bei der es einen sogenannten Tischmeister gibt, der das Geschehen am Tisch lenkt und Trinksprüche ausbringt. Danach wurde erst einmal wieder Musik geboten, bevor es an den Hauptgang ging: Hähnchen in Walnuss-Knoblauchsauce und gefüllte Teigtaschen.

"Man kann Musik machen, auch wenn man sich nicht versteht", sagte Henry Schneider vom veranstaltenden Stelzenfestspielverein. Denn die Sprache der Georgen sprechen man genauso wenig wie die Georgier deutsch reden können. Doch die Musik verbindet über alle Sprachbarrieren hinweg. Gemeinsam trugen die Musiker vom Ensembles Ananuri und vom Neuen Salon Orchester Leipzig eines der schönsten georgischen Volkslieder vor.



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