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Geschäftsleute ermöglichen Sanierung

Denkmal Für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges

Pausa. 

Pausa. Im neuen Angesicht präsentiert sich das Denkmal für die Opfer des Deutsch-Französischen Krieges im Zentrum von Pausa. Geschäftsleute der Stadt, die zusammen die Werbegemeinschaft bilden, haben sich dafür stark gemacht und 3300 Euro gespendet, um das Mahnmal im Stadtzentrum wieder würdig aussehen zu lassen.

Nach fünf Jahren war es dann soweit

"Es ist eines der ältesten Denkmäler in Pausa. Wir hatten mehrmals schon Anlauf zur Sanierung genommen", blickte Jonny Ansorge, Bürgermeister von Pausa-Mühltroff, zurück. Zur 750-Jahrfeier 2013 reichte das Geld nicht. Umso größer die Freude, dass das Denkmal jetzt doch noch erneuert werden konnte.

Insgesamt kostete die Erneuerung 8300 Euro. Knapp 5000 Euro steuerte die Denkmalschutzbehörde bei. Die Stadt Pausa hatte bereits 2012 für die Sanierung Fördermittel beantragt und genehmigt bekommen, allerdings standen bis 2018 die benötigten Eigenmittel nicht zur Verfügung.

Viele Aktionen, um Geld zu sammeln

Im Oktober 2016 erklärte sich die Werbegemeinschaft Pausa bereit, das fehlende Geld aufzubringen: "Wir sind zehn Mitglieder", so Knuth Fischer, Voritzender der Werbegemeinschaft: "Wir haben als kleine Gruppe jahrelang Tombolas durchgeführt, Veranstaltungen gastronomisch unterstützt, Mitgliedsbeiträge vereinnahmt und ähnliches, um das Geld jetzt der klammen Kommune für die Sanierung des Denkmals zu schenken", sagt Vereinsmitglied Ralph Boy.

Versehen wurde das Denkmal ebenfalls wieder mit den Navigationspunkten. Die hatte man bei der Sanierung gefunden.



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