Glanzvoll, ja standesgemäß startete der Verbund Sächsische Staatsbäder (SSG) GmbH, die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster und die Chursächsische Veranstaltungs GmbH (CVG) mit dem Neujahrsempfang am Donnertagabend, 23. Januar 2025, im Saal des historischen Kurhauses in das neue Jahr.
Hunderte geladene Gäste
Es war der erste gesellschaftliche Höhepunkt im Heilbad, zu dem Oberbürgermeister Olaf Schlott rund 300 geladene Gäste aus gesellschaftlichen Leben, Wirtschaft, Politik und die Bürgermeister der nahen Anrainergemeinden und Städte sowie die Stadträte begrüßte sowie aus den Reihen der Sponsoren, wie die Sternquell-Brauerei Plauen mit Geschäftsführer Jan Gerbeth.
Das "Miteinander im Mittelpunkt"
Der Neujahrsempfang lebte, neben den angeregten Gesprächen der Gäste, von dem Eintrag der beiden Autoren Martin Schwarzenberg und Stephan Seitz, Marketingdirektorin der CVG, in das Goldene Buch der Stadt und vom Impulsvortrag von Ricarda Lorenz, Präsidentin des Sächsischen Heilbäderverbandes, zu aktuellen Themen des Heilbäderwesens im Freistaat. Angenehm, dass sich die Redner mit ihren Beiträgen kurz hielten, denn, wie der Elsteraner Bürgermeister Olaf Schlott in seiner Begrüßung betonte, "soll an diesem Abend des gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt" stehen.
Rückblick aus 2024
Den musikalischen Auftakt übernahm das Konzertmeister-Quartett der Chursächsischen Philharmonie. Bürgermeister Olaf Schlott unternahm anschließend einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2024 mit dem Jubiläum 700 Jahre (Bad) Elster, und den Tag der Vogtländer mit dem historischen Umzug. "Was wir hier in Bad Elster gemeinsam erreicht haben, hat mich nachhaltig beeindruckt", sagte Schlott. Es habe sich gezeigt, wie "in einem gemeinsamen Verbund, die Herausforderungen für die Gesellschaft in Solidarität und in der Stadtgemeinschaft mit den Ortsteilen Mühlhausen und Sohl, gemeistert werden" können. Schlott wagte einen Ausblick auf das noch junge Jahr 2025. Im Mittelpunkt stehe dabei die Reprädikatierung des Qualitätssiegel für das Staatsbad.
Bad Elster besser verstehen
Sichtlich bewegt nahmen die beiden Autoren, Martin Schwarzenberg uns Stephan Seitz, den Eintrag in das Goldene Buch der Stadt vor. Anlässlich des Stadtjubiläums haben sie das Buch "Bad Elster - vom Weberdorf zum Weltbad" verfasst. "Es war schon eine Herausforderung das Werk zu schreiben" gestand Stephan Seitz ein. Besonders für ihn als Auswärtigen war es in der Recherche zu den acht Kapiteln des Buches ein etwas "anderer Blick auf diesen Ort. Sie vermittelte mir, den besonderen Ort Bad Elster besser zu verstehen".
Blick auf das Staatsbad
Jens Böhmer, Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder GmbH, richtete naturgemäß den Blick auf das Staatsbad und hob die "Schätze der Gesundheit" als Credo für die SSB hervor. Böhmer: "Schon meine Oma hat es gewusst, die Schätze Bad Elsters für Gesundheit, Kur, Prävention und Wohlfühlen zu nutzen. Recht hat sie gehabt - sie sind eine Lizenz zum Gelddrucken." Mit einer ganzen Reihe von neuen Produkten, das betriebliche Gesundheitsmanagement - ein Alleinstellungsmerkmal in ganz Sachsen -, das Trainingszentrum und nicht zuletzt der Private Spa-Bereich werde das Heilbad der Gesundheitsprävention gerecht. Während das private Kuren eine Renaissance erreicht, lassen auf der anderen Seite die ambulanten Badekuren nach. Böhmer appellierte an die Unternehmen, die professionelle Gesundheitsprävention zu forcieren. "Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter tragen zur Kostenminimierung in jedem Unternehmen bei", sagte Jens Böhmer.
Vorsorge leisten
Ricarda Lorenz, Präsidentin des Sächsischen Heilbäderverbandes, lobte das große Potenzial an Innovationen in Bad Elster. Auch sie rief die Arbeitgeber auf, Vorsorge zu leisten. "Mein Wunsch ist es, dass die Innovationen und die Kreativität in Bad Elster, auch in Kombination mit der Kultur, noch lange aufrecht erhalten werden kann."
Ticktes in hohem Maße verkauft
Der geschäftsführende Intendant der Chursäschsischen Veranstaltungs GmbH, Generalmusikdirektor Florian Merz, freute sich über ein erfolgreiche Jahr 2024. Erstmals in der Geschichte haben die Chursachsen die 100.000-Marke an verkauften Tickets knacken könne. Diese sei auch ein Verdienst aller Mitarbeiter der CVG, vor und hinter den Kulissen der Kultur- und Festspielstadt.
Tatkräftige Unterstützung
Mit angeregten Gesprächen klang der Abend im historischen Kurhaus aus. Unterstützt wurde der Neujahrsempfang von der Sternquell Brauerei Plauen mit Geschäftsführer Jann Gerbeth, den Mineralquellen Bad Brambacher, dem Hotel König Albert, der Sektkellerei Schloss Wackerbarth und eins - Energie in Sachsen.
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