Glasfasernetz für 12.100 Wohneinheiten

Multimedia WbG und AWG nehmen Kabelnetzbetreiber Pyur in die Pflicht

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Im Bild von links: WbG-Geschäftsführer Frank Thiele, Jean-Pascal Roux (Pyur) sowie die AWG-Vorstandsvorsitzende Carolin Wolf (Vorsitzende) und AWG-Vorstand Günter Schneider. Foto: Karsten Repert

Plauen. Das ist ein Paukenschlag für alle Mieter von WbG und AWG. Insgesamt geht es immerhin um 12.100 Wohneinheiten in Plauen. Die können von bald von einer hochmodernen, neuen Multimedia-Versorgung profitieren. Denn die beiden größten Vermieter des Vogtlandes setzen ab jetzt auf das Glasfasernetz von Pyur. Dieses neue Unternehmen ist hervorgegangen aus den Anbietern Primacom und Tele Columbus.

Das schnelle Internet kommt

In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten die WbG Wohnungsbaugesellschaft Plauen mbH (7.500 Wohneinheiten) und die AWG Wohnungsgenossenschaft Plauen eG (4.600) das Ergebnis des neuen Gestattungsvertrages. Dieser beinhaltet umfangreiche Inklusivleistungen. "Im Rahmen der neu abgeschlossenen Verträge verpflichtet sich Tele Columbus, das bestehende Kabelnetz bis zum 31. Dezember 2018 als modernes FTTB-Glasfasernetz auszubauen.

Damit soll dem wachsenden Bedarf an schnellen Internetanschlüssen Rechnung getragen werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Der Infrastruktur-Beauftragte Jean-Pascal Roux kündigte in seiner Funktion als Chief Sales Officer im Namen von Pyur an: "Wir investieren fünf Millionen Euro in den zukunftssicheren Glasfaserausbau, der bis in die Gebäude (FTTB) hinein vollzogen wird." 26 Kilometer werden ausgebaut, sodass Pyur dann auf mehr als 50 Kilometern Glasfaser-Leitung 30.000 Wohneinheiten mit 1 Gigabit Leistung pro Wohnung versorgen kann.

Am 31. Dezember 2018 muss die Leitung stehen

Das ehrgeizige Ziel: "Wir müssen am 31. Dezember 2018 fertig sein", bestätigt Jean-Pascal Roux die Dringlichkeit. Weil die Tele Columbus und die Primacom bereits bestehende Netze in Plauen betreiben, profitiert Pyur von diesen unterirdisch verlegten Hülsen. "Es muss nicht überall gegraben werden", so die Auskunft der beiden Großvermieter.

"Mit dem Ausbau einer FTTB-Glasfaserinfrastruktur können wir die zukünftigen Ansprüche an die TV- und Internetversorgung garantieren. Zugleich werden die Preise für die Mieter günstiger", so das Versprechen von Jean-Pascal Roux. Er bezeichnet den gemeinsamen Auftritt von WbG und AWG als "Vorreiter und einmalig in Sachsen."



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