Goldene Wade für die Monster-Show

Wettbewerb Plauener Publikum erlebt "Säx Men Dance Contest" im Haus Vogtland

Das Hohndorfer Männerballett im Siegestaumel. Foto: Thomas Voigt

Plauen. Die schönsten Männerbeine Sachsens in vollendeter Bewegung. Genau das verspricht der "Säx Men Dance Contest". Insgesamt sieben Teams - darunter vier aus den vogtländischen Faschingshochburgen - wetteiferten am Samstagabend im Haus Vogtland um die Goldene Wade. Gastgeber war der Wemaer Karneval-Club (WKC).

Monster belegen den ersten Platz

Am Ende jubelten die Hohndorfer. Im Siegestaumel fielen die ambitionierten Herren aus dem Erzgebirgskreis über die golden schimmernde Wade im roten Damenschuh her. Ihre Monster-Choreografie mit den Geisterjägern hinterließ den stärksten Eindruck bei der Jury. Genauso ausgelassen feierten die Männer vom Oelsnitzer Carneval-Club (OCC) ihren Auftritt. Sie tobten als tanzendes Zugpersonal über die Bühne. Die coole Nachtexpress-Nummer reichte für Platz zwei.

Heiratsantrag nach der Show

Für die Love-Story des Abends sorgte ein Plauener Paar. Torsten Schadzik machte seiner Liebsten auf der Bühne einen Heiratsantrag. Sichtlich gerührt nahm Bettina Henniger den Antrag an. "Ich habe wirklich nichts geahnt", versicherte die Auserwählte. Der künftige Bräutigam wohnte zuletzt in Dresden und hat für seine große Liebe den Job geschmissen. "Ich bin jetzt in einer Ausbildung zum Altenpfleger", verriet er. Über den Freundeskreis seiner Liebsten kam der Romeo zum WKC und wurde kurzfristig ins Männerballett integriert.

Nächste Veranstaltungen können stattfinden

Über die Verstärkung freute sich auch WKC-Präsident Uwe Apel. "Wir haben aktuell 70 Mitglieder." Er und seiner Mitstreiter sind froh, dass die Veranstaltungen des Faschingsvereins in dieser Saison wieder im Haus Vogtland stattfinden konnten. Künftig sollen die Vermietungen - die Immobilie an der Europaratstraße gehört dem Land Sachsen - übers Plauener Rathaus geregelt werden. Apel gab sich zuversichtlich. "Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer hat uns zugesichert, dass wir uns hier wieder einmieten können."