Große Bühne für die "Königskinder"

Theater Spitzenstadt erlebt opulente Opern-Festspiele

Plauen. 

Plauen. Opulent mit großem Orchester, tollem Bühnenbild und Chören - so wünscht sich das Publikum Aufführungen des Musiktheaters. In dieser Spielzeit fanden einige Inszenierungen im Haus der kleinen Bühne statt. Einige Theaterfreunde konnten sich damit nur schwer anfreunden. Das nahm auch Roland May zur Kenntnis. Am Mittwoch wies der Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau noch einmal auf die Gesamtsituation vor und hinter den Kulissen hin.

Aufgrund der andauernden Sanierung des Zwickauer Gewandhauses gestalte sich die Koordinierung der Bühnen in beiden Städten nicht einfach. May sprach von einer "schwierigen Gemengelage", die wohl noch bis weit ins Jahr 2020 anhält. Inszenierungen in Plauen müssen momentan mit Interims-Spielstätten in der Schumann-Stadt wie dem Malsaal abgestimmt werden.

Einige Highlights wurden schon bekanntgegeben

Für die nächsten Wochen und Monate kündigte May wieder größere Bühnen-Formate in der Musiktheater-Sparte an. Das Plauener Publikum könne sich auf wahre Opern-Festspiele freuen. Am 9. Februar (19.30 Uhr) hebt sich auf der großen Bühne des Vogtlandtheaters der Premieren-Vorhang für Humperdincks Märchen-Oper "Königskinder".

Anfang Mai folgt an gleicher Stelle die Premiere von Verdis Opern-Klassiker "Aida." Die Reihe von aufwendigen Opern-Aufführungen setzt sich dann im Juli im Plauener Parktheater mit Mozarts "Zauberflöte" fort. Eine weitere Oper werde im Herbst ins Theaterprogramm eingebaut. Mehr wollte der Intendant aber noch nicht verraten.