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Gruseliges zur Schlossnacht

Ehrenamt "Geschichtsprofessor" lädt zu Rundgängen ein

Mühltroff. 

Er ist der "Geschichtsprofessor" des Schlossförderverein. Mario Taubner-Wude lud am Samstag die Besucher der Schloss- und Museumsnacht zu Rundgängen ein. Im Licht der Fackeln strahlten die alten Mauern des ehemaligen Herrensitzes eine besondere Atmosphäre aus. Genau die richtige Stimmung, um die Gäste neugierig zu machen. Der zweite Vorsitzende des Vereins ist bekannt dafür, dass er immer wieder neue Geschichten aus dem Hut zaubert. Möglich ist dies, weil der 42-jährige unentwegt in Archiven stöbert. Alles, was ihm zum Thema Mühltroffer Historie in die Finger kommt, wird akribisch untersucht. "Ich wollte eigentlich Geschichtslehrer werden", verriet der Erzieher. Zur Schlossnacht ließ er sich für die Gäste mal wieder was Besonderes einfallen. Den Teilnehmern der nächtlichen Führung berichtete er über Gerichtsurteile, die in Mühltroff vollstreckt wurden. Wer mit dabei war, erfuhr von so manch gruseliger Begebenheit. Jederzeit könne er alles mit historischen Dokumenten belegen, versicherte er. Aktuell schreibt der Schlossförderer gemeinsam mit der ehemaligen Bürgermeisterin Christine Weinrich an der Festschrift zu 650 Jahre Mühltroffer Stadtrecht. Zwei Mal im Monat - in der Regel immer sonntags 10 Uhr oder nach Vereinbarung - bieten die Schlossherren Führungen an. Nähere Informationen unter www.schloss-muehltroff.de



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