Händler aus ganz Europa lockt es nach Plauen

Europamarkt Direktvermarkter aus elf Ländern sind noch bis Samstag in der Biller-Festhalle

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Bernd Pefau stieß mit Isabell Radeke von der Agrargenossenschaft Theuma auf den Preis an. Mehrere Händler wurden für guten Geschmack ausgezeichnet. Foto: Karsten Repert

Plauen. Bernd Pefau aus Stolpen hat sich gegen die internationale Konkurrenz durchgesetzt. 150 verschiedene Produkte vertreibt der Sanddornhändler. Auf dem Europäischen Bauernmarkt in Plauen verkaufen 70 solcher Direktvermarkter noch bis Samstag ihre Waren. Elf Länder sind am Start. Die Geschäfte laufen von Jahr zu Jahr besser.

Bernd Pefau ist inzwischen sogar Stammhändler. "Ich bin zum zehnten Mal hier in der Biller-Festhalle. Und heute bin ich sogar ausgezeichnet worden. Meinen Preis hat die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas gestiftet", freute sich der Quereinsteiger, der nun als Kaufmann den Sanddorn-Bedarf nach mehr Natürlichkeit bedient.

Vor dem BLICK-Reporter stieß Bernd Pefau mit Isabell Radeke von der Agrargenossenschaft Theuma an. Der internationale Handelsplatz sorgt täglich für solche neuen Bekanntschaften. Während in die große Weltpolitik unter "Brexit and Trump" zu leiden scheint, üben die Händler in Plauen nicht nur die friedliche Koexistenz. Die holländischen Hofkäsereimeister um René van Vliet "haben jetzt alle vier Deutsch gelernt. Und wir können Ihnen nach 20 Jahren Erfahrung sagen, dass der Europäische Bauernmarkt am Freitag nicht ganz so voll ist. Da haben wir von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Und am Samstag ist die Biller-Festhalle dann von 10 bis 16 Uhr geöffnet", informieren die Holländer.

Auch die Händler aus Frankreich, Griechenland, Tschechien, Italien, Polen, Ungarn und Kroatien können sich ganz gut verständigen. Für die Direktvermarkter aus Österreich, der Schweiz und Deutschland ist das selbstverständlich.