Handgemachte Musik bei der Liedernacht

Veranstaltung Lokale Musikerszene trifft sich im Plauener Malzhaus

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André Klinner drückte der Liedernacht im Finale seinen Stempel auf. Er interpretierte Titel von Pink Floyd bis Marius Müller Westernhagen. Foto: Thomas Voigt

Plauen. Mit einer krachenden AC/DC-Coverversion "Highway to Hell" ging am Samstag die 7. Plauener Liedernacht im Malzhaus zu Ende. Im Finale standen noch einmal die Protagonisten der lokalen Musikszene gemeinsam auf der Bühne. Erstmals präsentierte sich "MRB-Live" zur Liedernacht. Mit ihrem rockigen Repertoire gab die Band den Startschuss für ein farbiges Kontrastprogramm.

Verschiedene Bands zeigen ihr Können

Wenige Minuten bevor er ins Rampenlicht rückte, schnellte bei Marcus Löffler der Puls nach oben. "Ich bin ganz schön aufgeregt", gab der Plauener von der Formation "Zami" zu. Das Publikum ließ sich von ruhiger Gitarren-Musik und eigenen Texten mit Tiefgang umspülen - als ob ein warmer Sommerwind durchs Malzhaus weht.

Zu den bekannten Gesichtern der lokalen Musik-Szene gehört der in Falkenstein aufgewachsene Frank Blenz. Mit seinem Bandprojekt "Every Monday" packte er zur Halbzeit der Musiker-Session satte Funk-Rhythmen aus. Einige Partygäste geben dann auch sofort ihrem Bewegungsdrang nach und tanzten durch die Nacht.

Genau die richtige Stimmung für das versierte Plauener Musiker-Duo André Klinner und Jörg Hartmann. Klassiker von Pink Floyd bis Marius Müller Westernhagen sorgten für beste Stimmung. Als Hartmann beim Kult-Hit "Locomotive Breath" von Jethro Tull zum Querflöten-Solo ansetze, ging die Post noch einmal richtig ab.

Liedernacht wird fortgesetzt

Was die Zukunft der Liedernacht betrifft, gab sich Cheforganisator Manfred Dornis zuversichtlich. "Zu 100 Prozent machen wir das im nächsten Jahr wieder". Dann gibt es vielleicht ein Wiedersehen mit Andreas Gemeinhardt. Der Straßberger musste diesmal kurzfristig passen. Sängerin Ute Freudenberg brauchte ihren Edelgitarrist diesmal selbst für einen Auftritt.