Hat der VFC auch gegen Inter Leipzig eine Chance?

Fußball Plauener sagen Oberliga-Zweiten den Kampf an

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VFC-Mittelfeldmann Silvano Varnhagen (rechts) sieht am Sonntag wieder viel Defensivarbeit auf sich zukommen. Foto: Karsten Repert

Plauen. Der VFC Plauen (3. Platz | 23:15 Tore | 34 Punkte) empfängt am Sonntag im nominellen Spitzenspiel der Fußball-Oberliga den FC International Leipzig (2. Platz | 37:7 Tore | 36 Punkte).

Offensivvergleich geht an die Leipziger

Ob der neuformierte Gastgeber nach dem 3:1-Sieg gegen den SV Schott Jena auch gegen eine Spitzenmannschaft mithalten kann, das ist die spannende Frage. Neu-Trainer Daniel Rupf lässt seine Jungs jedenfalls "auf Sieg spielen", weil der Plauener Coach das so genannte Betonanrühren schon als Spieler nicht mochte.

Allerdings kommt Inter Leipzig mit einer bombensicheren Abwehr und mit dem aktuellen Torschützenkönig Kimmo Markku Horvi (15 Tore). Im direkten Offensivvergleich hinkt der VFC einbeinig den Leipzigern nach. Denn der gefährlichste Plauener Schütze Daniel Rupf (5 Treffer) ist jetzt Trainer.

Auf Tempo ausgerichtet

Der Plauener Alexander Morosow (3 Tore) führt die interne VFC-Hitliste mit unspektakulärer Ausbeute an. Inter hat sich in der Winterpause gleich mit fünf neuen Spielern kräftig verstärkt. Den nunmehr nach dem Plauener Aderlass entstandenen, enormen Größenunterschied wollen die Vogtländer dennoch irgendwie ausgleichen.

"Wir haben eine gute Spielidee wie ich finde. Wenn es gut läuft, könnten wir auf Augenhöhe kommen", glaubt Trainer Daniel Rupf, der erneut auf Torwart-Youngster Dominik Knobloch und Stürmer-Küken Julian Dolle setzen wird. Zudem ist der neue Spielgedanke im Vorwärtsgang auf Tempo ausgerichtet.

In die Start-Elf zurückkehren dürfte nach überstandener Grippe Abwehrbolzen Florian Grossert, währenddessen der zuvor verletzte Verteidiger Edvardas Lucenka auf der Bank Platz nehmen wird. Angepfiffen wird die Partie am Sonntag, 13 Uhr, auf dem Kunstrasen im Vogtlandstadion.