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Hechlers Heimathaus neu in Reuth

Tipp Zum Erntedank mit Herbstmarkt in Historie eintauchen

Reuth . Zum Erntedank und Herbstmarkt am Sonntag in Reuth öffnet Klaus Hechler erstmals die Türen zu seinem neuen Heimathaus. Die bisherige Heimatstube hatte für seine Leidenschaft nicht mehr ausgereicht. Klaus Hechler sammelt seit etwa 30 Jahren Handwerks- und Gebrauchsgegenstände für Haus und Hof aus längst vergangenen Zeiten. Jetzt hat er sein privates Museum erweitert. "Es sind insgesamt acht Räume", sagt der Reuther, der arbeitsmäßig als Forstwirt im Wald anzutreffen ist. In jedem gibt es so viel zu besichtigen und entdecken, dass man bei einem Rundgang noch lange nicht alles gesehen hat.

Da wäre die Küche, auf welcher die Kaffeekanne und die Tassen stehen. Das Nähkästchen der Hausfrau steht bereit, der Hausherr kann die Zeitung lesen. Zwei Trachtenpuppen stehen am Fenster und schauen dem Treiben scheinbar zu. "Es sind echte vogtländische Trachten", erklärt Klaus Hechler. Die habe man sich extra fürs Herbstfest ausgeliehen. Ein Hingucker ist das Wohnzimmer, eingerichtet im Jugendstil. In einem weiteren Raum steht eine Blecheisenbahn auf dem Gleis, daneben viele Dampfmaschinen. "Die werden am Sonntag vorgeführt", blickt der Reuther voraus. Kinderspielzeug aus früherer Zeit ist ebenso ein Sammelgebiet. "Durch den Wald geht es zum Burgstein", erklärt Hechler den Rundgang weiter. "Das Burgsteingebiet ist mein Hobby. Die Arbeit dort ist zwar beschwerlich, aber landschaftlich wunderschön." Bilder etwa vom Plauener Maler Siegfried Hauffe oder dem erzgebirgischen Mundartdichter Rudolf Donnerhack zeigen die Gegend am Burgstein bei Krebes. Ab 12 Uhr kann man am Sonntag zum Rundgang kommen, ein Obolus wird am Eingang erhoben. sz