Heimathaus Reuth öffnet im Advent

Regional Privates Museum mit Tradition

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Klaus Hechler zeigt das Bornkinnel. Foto: Simone Zeh

Reuth. Hechlers Heimathaus in Reuth zeigt sich jetzt im weihnachtlichen Gewand. Das private Museum von Klaus Hechler blickt dabei stets zurück in die Heimatgeschichte und auf Traditionen.

Neu eingezogen ins Heimathaus

Der geschnitzte erzgebirgische Bergmann auf dem Küchentisch ist aus dem Jahr 1944. Die Moosfrau und der Moosmann in der "guten" Stube auf dem Schrank samt Häkeldecke stehend, symbolisieren Weihnachten im Vogtland. Sie sollen der Legende nach, klein wie sie waren, einst in Baumhöhlen gelebt und armen Menschen geholfen haben. Neu eingezogen ins Heimathaus ist hingegen das Bornkinnel. "Das habe ich erst seit ein paar Wochen", sagt Klaus Hechler, der alles Heimatgeschichtliche privat sammelt. Die Figur mag etwa hundert Jahre alt sein. "Das Bornkinnel gilt als der Glücksbringer im Vogtland und war bei Kindern beliebt."

Im Gegensatz zum Rupperich, vor dem die Kinder Angst gehabt haben sollen. Modelleisenbahnen, Pyramide und Nussknacker sind beim Rundgang zu entdecken. Besuchen kann man Hechlers Heimathaus am Sonntag, 10. Dezember, sowie am 16. und 17. Dezember, ab 13 Uhr.