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Heimsieg für Plauen

Handball Spannendes Spiel zwischen SV 04 Oberlosa und HBV Jena

Plauen. 

Plauen. Wenn es noch einer Bestätigung bedurfte, dann hat sie der SV 04 Oberlosa am Samstagabend abgeliefert. Die Plauener gelten als Topfavorit in der Mitteldeutschen Oberliga. Nach dem 27:22-Heimsieg (14:10) gegen den HBV Jena aber trat man beim Gastgeber sofort auf die Euphoriebremse. Allen voran Torsten Wetzel: "Wir sind nach 20 Minuten auf Betriebstemperatur gekommen und das Ergebnis kann sich sicher sehen. Wer aber genau hingesehen hat, der hat bei uns Luft nach oben erkannt. Und dann hatten wir heute einen überragenden Carsten Klaus zwischen den Pfosten", stellte Torsten Wetzel fest. In der Tat: Der Plauener Schlussmann parierte 16 Jenenser Würfe. Doch auch er will "dieses eine Spiel um Himmelswillen nicht überbewerten. Ich habe in den letzten Wochen mehr mit der Mannschaft trainieren können, als sonst. Das hat sich heute ausgezahlt", erklärte der Oberlosaer Keeper.

 

Bis zur 20. Minute war alles offen

 

Ins Spiel selbst gingen beide Teams sehr nervös. Bis zur 20. Minute (8:8) war alles offen. Gästetrainer Pierre Liebelt-Passarge stellte fest, "dass uns dann die Trefferquote aus den Händen geglitten ist. Wir kamen zwar oft zum Wurf, haben aber zu wenige Tore gemacht." So gab es gewissermaßen drei Knackpunkte. Zum einen zog Oberlosa in einem recht temporeichen Spiel bis zur Pause auf 14:10 davon. Und auch nach dem Seitenwechsel hielt man den Gast sofort wieder auf Abstand, als der auf 14:12 (32.) und 26:22 (57.) herangekommen war. Gerade in diesen Momenten wirkte der SV 04 selbstsicher und souverän, was vor allem dem internen Qualitätsschub zuzuschreiben ist. Trainer Petr Hazl konnte immer wieder neue "Waffen" auf das Feld schicken. Dem waren die Jenenser letztlich nicht gewachsen. Lutz Petzoldt (Geschäftsführer SV 04 Spielbetriebs GmbH) betonte, "dass genau das unser Ziel ist. Eine Mannschaft zu haben, die auf allen Positionen doppelt besetzt und schlagkräftig ist." Doch Lutz Petzoldt warnte genau wie Abteilungsleiter Rico Michel noch auf dem Spielfeld "vor großen Sprüchen und Übertreibungen. Wir hatten heute gegen einen sehr guten Gegner alles im Griff. Aber heute ist Tag eins von 26!"

 

Oberlosa mit enormer physischer Präsenz

Beste Werfer waren beim Gastgeber die beiden Rückraumschützen Marc Multhauf und Paul Richter sowie Kreisläufer Karel Kveton. Auch Andreas Weikert setzte tolle Akzente. In der Verfassung von Halbzeit zwei - in der die Oberlosaer mit einer enormen physischen Präsenz auftrumpften - sind die Plauener ganz sicher heißer Titelanwärter. "Ich bin gespannt, ob wir am kommenden Samstag im nächsten Heimspiel gegen Delitzsch die heutige Leistung bestätigen", blickt SV-Trainer Petr Hazl nach vorn. Das Spiel am 7. Septmeber wird 19 Uhr angepfiffen.

Statistik

SV 04 Oberlosa: Klaus, Flämig; Kveton (4 Tore), Fort (1), Wetzel, Weikert (3), Roth, Trommer-Ernst (1), Richter (5), Wolf, Duschek, Kolomaznik (2), Multhauf (9/davon 4 Siebenmeter), Rahn (2).

 

Bester Werfer war beim Gastgeber Rückraumschütze Marc Multhauf, der insgesamt 9 Tore erzielte.

Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

 



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