Hier ist Teamwork angesagt!

Vorbild Bei Dr. Gühring arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand

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Diakonie-Produktionsleiter Mirko Nietzsche, Diakonie-Werkstattleiter Andreas Müller, Gühring-Produktionsmitarbeiterin Madlen Tag, Werksleiter René Ziehr und Jana Bauer als Personalleiterin (von links). Foto: Karsten Repert

Treuen. Als im Jahr 2012 die Dr. Gühring KG am Standort Treuen mit dem ersten Werk startete, war kaum jemandem im Vogtland klar, wer sich hier angesiedelt hat. Dr. Gühring gibt es zwar seit 1895. Doch dieser Werkzeugproduzent beliefert Großkunden. Und so wussten zunächst nur die Treuener und natürlich die Mitarbeiter selbst, was da an der Autobahnabfahrt (A72) vonstatten geht. Die besondere Erfolgsgeschichte setzte sich zunächst 2013 und 2015 mit den Werken 2 und 3 fort. 2019 wird nun die nächste neue Halle in Betrieb genommen. Das Werk 4 produziert dann Mikrowerkzeuge.

Stolz auf die fleißigen Mitarbeiter

Das Unternehmen wird hier Bohr-, Fräs- und Reibwerkzeuge aus Vollhartmetall mit Nenndurchmesser 0,1 Millimeter und weniger fertigen. Das aber ist Zukunftsmusik. Im Rückblick schwärmt René Ziehr (Werksleitung Werk 3): "Wir sind jetzt hier am Standort Treuen 400 Mitarbeiter. Pro Woche können wir es bald in der Maximalauslastung auf eine Stückzahl von 1,8 Millionen Werkzeugen bringen. Es ist beeindruckend wie fleißig unsere Mitarbeiter sind." Das hörten natürlich auch die Vertreter der Göltzschtalwerkstätten gern.

Denn Diakonie-Werkstattleiter Andreas Müller und Diakonie-Produktionsleiter Mirko Nietzsche sind stolz auf die zehn dauerhaften Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Die kleine Mannschaft der Diakonie ist aber bei Dr. Gühring kein externer Fremdkörper. Gühring-Personalleiterin Jana Bauer ist zuständig für die Südostdeutschen Werke: "Das sind unsere Leute. Und weil unsere Belegschaft für Ausflüge, Geschenke und andere Freuden unserer Diakonie-Brigade etwas Gutes tun wollte, möchten wir heute den Gewinn unserer Sommerfest-Tombola in Höhe von 750 Euro überreichen."