Hier soll kein Kind mehr durchs Netz fallen

Bildung Modellprojekt hat begonnen

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In der Auerbacher Kita "Mischka" wird der Forschergeist geweckt. Foto: Thomas Voigt

Auerbach. Seit einigen Jahren trägt Auerbach das Prädikat "Familienfreundliche Stadt". Dabei spielen Betreuungskonzepte in den Kindertagesstätten und Grundschulen eine große Rolle. Rathausmitarbeiter Knut Kirsten ist der zuständige Fachbereichsleiter. "Wir wollen zukünftig noch besser werden und beteiligen uns als Modellkommune an einem Projekt für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung."

Das Projekt "Qualität vor Ort" unterstützt bundesweit 20 Modellkommunen bei der Erarbeitung einer individuellen Gesamtstrategie. Beteiligt werden verschiedene freie Trägern, Kitas, Schulen, Politiker sowie die Verwaltung. Laut Kirsten treffen sich die handelnden Akteure bis Ende des Jahres in regelmäßigen Abständen. Dabei sollen Unterstützungs-Möglichkeiten für Familien und Kinder analysiert, gebündelt und ansprechend vermittelt werden.

Unabhängig von sozialer Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten der Familie soll kein Kind durchs Netz fallen. Innerhalb des Projektes sollen auch die Bürger mit einbezogen werden. "Jeder hat andere Vorstellungen und Erwartungen an gute Bildung und Erziehung von Kindern", weiß Kirsten. Auf dieser Basis wolle man einen vernünftigen Konsens finden.