Stefanie Hertel steht seit über 40 Jahren auf der Bühne, feiert noch immer große Erfolge als Volksmusik- und Schlagersängerin. Auch als Musical-Darstellerin und Moderatorin hat sich die sympathische Blondine längst bewiesen. Ein Star durch und durch, dessen Reise nirgendwo sonst als im Vogtland begann. Hertel ist in Oelsnitz geboren - bis heute nennt sie die Kleinstadt ihre Heimat. 2025 wurde ihrer Karriere zu Ehren in Oelsnitz sogar eine Ausstellung eröffnet. Doch so sehr Hertel auch an dem idyllischen Ort hängt, ist er längst nicht mehr ihr Wohnort…
Stefanie Hertel: Hier ist sie seit bald 30 Jahren zuhause
Seit 1997 lebt Stefanie Hertel vorrangig im oberbayerischen Chiemgau, genauer gesagt im Achental, in einem beschaulichen Dorf. Das Achental zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination aus Berglandschaft und der Nähe zum deutschlandweit bekannten Chiemsee aus. Hertel wohnt dort zusammen mit ihrem Ehemann Lanny Lanner. Auch Tochter Johanna Mross (ihr Vater ist Stefan Mross) lebt nicht weit von der Mutter - wie "Bunte" berichtet, ist sie jedoch längst aus dem Elternhaus ausgezogen.
Heimatgefühle zwischen Vogtland und Bayern
Obwohl das Vogtland für Stefanie Hertel immer die erste Heimat bleiben wird, hat sie auch zum Chiemgau Heimatgefühle entwickelt. Das stellte sie beispielsweise im Rahmen von Dreharbeiten für die BR-Serie "Dahoam is Dahoam" klar. In anderen Interviews betonte sie, ein Zuhause sei nicht nur ein Ort, sondern eine Empfindung - verbunden mit Menschen, Erinnerungen und Familie. Sowohl im Vogtland als auch in Oberbayern trägt sie dieses Gefühl in sich.
Volksmusik-Star Stefanie Hertel: Bald zurück ins Vogtland?
Vor allem ihre Fans aus dem Vogtland fragen sich immer wieder: Besteht die Chance, dass Stefanie Hertel ein für alle Mal zurückkehrt? In der MDR-Talkshow "Riverboat" fand die Sängerin 2023 darauf eine klare Antwort. Obwohl sie ihre Wurzeln und ihre Herkunft sehr schätzt, könne sie sich nicht vorstellen, Bayern längerfristig wieder zu verlassen. Im Chiemgau habe sie sich ein Leben aufgebaut - Freundschaften seien entstanden, die sie nie wieder missen wolle. Das heißt natürlich nicht, dass ihr enge Bindungen zu Menschen im Vogtland verloren gingen. Einige Freunde und Verwandte der Schlager-Ikone wohnen bis heute in Oelsnitz. Auch ihr geliebter Vater Eberhard, der im Juni 2024 verstarb, lebte bis zuletzt in Hertels Geburtsort.
Musikalisches Denkmal für die Heimat
An der Seite ihres Vaters zollte Stefanie Hertel ihrer Heimat Tribut. Das gemeinsame Duett "Grüne Wiesen - Weites Land - Das Vogtland-Wanderlied" findet sich auf ihrem aktuellen Album ("Noch einmal") wieder und ist eine Hommage an die Region, aus der sie stammt. Hertel setzte im vergangenen Jahr ein weiteres musikalisches Denkmal. Die Sängerin veranstaltete erstmals das "Vogtland Open Air" in Klingenthal - ein eintägiges Festival, bei dem sie selbst und viele weitere Schlagerstars die Bühne betraten.
"Vogtland Open Air": Ultimativer Liebesbeweis von Stefanie Hertel
Wie bereits bekannt ist, lädt Stefanie Hertel auch in diesem Jahr zum "Vogtland Open Air". Schlagergrößen wie Bernhard Brink, Peggy March oder Eloy de Jong werden als Stargäste erwartet. Im Gegensatz zum "Vogtland Open Air" 2025 findet das Event jedoch nicht in Klingenthal, sondern in Plauen statt. Am 12. September 2026 verwandelt Hertel das Parktheater in ein gigantisches Schlagerparadies - ein größerer Liebesbeweis an ihre vogtländische Heimat ist wohl kaum möglich.
Infos zum "Vogtland Open Air" 2026 in Plauen: https://www.vogtland-openair.de/
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