Italienisches Flair durchweht das Elsteraner Naturtheater am 28. August. Das Klassik-Event „Carmina Burana“ – die große italienische Operngala - läutet das Finale zum Chursächsischen Kultursommer ein.
Um 19.30 Uhr gestalten die Solisten und der Chor der Landesbühnen Sachsen, die Singakademie Dresden und die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Florian Merz diesen festlichen Abend. Stephan Seitz, Marketingdirektor der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft (CVG) blickt voraus: „Mit Carl Orffs monumentaler ‚Carmina Burana‘ erlebt das Publikum in unserem Naturtheater eines der eindrucksvollsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts. Das weltberühmte Meisterwerk entfaltet mit gewaltigen Chören, mitreißenden Rhythmen und dem legendären Eröffnungschor ‚O Fortuna‘ seine ganze klangliche Wucht unter freiem Himmel. Freuen wir uns auf einen außergewöhnlichen Sommerabend voller vokaler Strahlkraft, orchestraler Klangfülle und großen Emotionen.“
Zur festlichen Einstimmung erklingen ausgewählte Glanzlichter der italienischen Opernliteratur: Giuseppe Verdis berühmter „Gefangenenchor“ aus Nabucco, Ausschnitte aus Gaetano Donizettis „Der Liebestrank“ sowie sinfonische und vokale Kostbarkeiten von Giacomo Puccini spannen den Bogen von der italienischen Opernromantik bis zu Orffs überwältigendem Klangkosmos. Tickets unter Telefon 037437 53900; www.naturtheater-badelster.de.
Schottische Musikparaden wecken Emotionen
Freunde der schottischen Highland-Musik geraten ins Schwärmen, wenn das Highland-Original aus Edinburgh am 30. August um 19 Uhr die Bühne des Naturtheaters erobert. Stephan Seitz: „Die Musiker vereinen keltischen Zauber und schottische Lebensfreude. Dies können die Zuschauer bei dieser musikalischen Show der Extraklasse erleben.
Hierfür haben sich die besten Künstler Schottlands zusammengeschlossen: Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer. Sie alle nehmen das Publikum mit auf eine ebenso mitreißende wie abwechslungsreiche musikalische Reise.“ Gänsehaut-Feeling ist garantiert. Das Publikum darf sich auf ein Drum-Feuerwerk, schwungvolle Tänze und ausgelassene Stimmungen freuen. Tickets unter Telefon 037437 53900; www.koenig-albert-theater.de.
Die Schönheit des Unvollkommenen
Es ist die künstlerische Rückkehr in ihre Heimat Vogtland: Die gebürtige Klingenthalerin Edith Friebel-Legler gibt in der neuen Ausstellung im Kurhaus zu Bad Elster Einblicke in ihre Schaffensperioden. Wann? Am 4. September. Dann wird um 18 Uhr mit einer Vernissage die Ausstellung unter dem Titel „Bella Figura“ mit Plastiken und Gemälden der Chemnitzer Künstlerin, Professor Edith Friebel-Legler, eröffnet.
Stephan Seitz zur Werkschau: „Die Ausstellung lädt zu einer Begegnung mit zeitgenössischer Kunst, zwischen plastischer Form, Farbe und Papier, ein. Im Mittelpunkt steht die künstlerische Auseinandersetzung mit der Schönheit des Unvollkommenen. Edith Friebel-Leglers Arbeiten leben von einer subtilen Balance zwischen bewusster Gestaltung und zufälliger Entwicklung.“
Die gebürtige Vogtländerin setzt sich intensiv mit Farbe und Papier auseinander. Beide Materialien treten in einen ebenso harmonischen wie spannungsvollen Dialog mit ihren Tonarbeiten und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Material, Oberfläche und Form. Die vielseitige Künstlerin und Gestalterin, deren Schaffen als langjährige Hochschullehrerin und Professorin für Gestaltung geprägt ist, spannt künstlerisch den Bogen von Mode- und Textildesign über Malerei, Grafik und Collage bis zur Keramik.
Zu sehen ist die Werkschau bis 12. November 2026, jeweils Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 17 Uhr, sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus. Der Eintritt ist frei. www.chursaechsische.de.
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