Historische VFC-Sieglosserie soll gegen die Berliner enden

VFC Plauen startet jetzt das Projekt Regionalliga-Rückkehr

Plauen

Die historische Sieglosserie von 18 Punktspielen in Folge ohne "Dreier" sorgt im Vogtlandstadion für Frustration. Der sportlich inzwischen abgestiegene VFC Plauen nimmt am Samstag gegen die VSG Altglienicke erneut Anlauf. Beim Tabellenletzten denkt man vor dem Duell gegen die Berliner quasi zweigleisig. VFC-Präsident Thomas Fritzlar: "Wir haben jetzt mit den Vorbereitungen auf den Oberligastart im August begonnen. Gleichzeitig gilt es, die letzten drei Regionalligaspiele gut zu meistern."

 

Neuer Trainer Sedat Gören soll in den nächsten Tagen unterschreiben

 

Der neue Cheftrainer Sedat Gören ist nach acht Spielen unter seiner Leitung der Meinung: "Die Regionalliga ist für Plauen möglich. Wir müssen diesen Unfall jetzt akzeptieren und genau hinschauen, mit wem wir an unserer Regionalliga-Rückkehr arbeiten wollen." Der Coach hat in Plauen bereits eine Wohnung bezogen, obwohl er für die kommende Saison noch gar keinen Vertrag unterzeichnet hat. "Wir wollen es zusammen versuchen. Die vertragliche Geschichte wird in diesen Tagen sicherlich geregelt, glaube ich", verrät Sedat Gören.

 

Acht, neun oder sogar mehr Neuzugänge sind geplant

 

Acht, neun oder sogar mehr neue Spieler wird es nach seiner Ansicht brauchen, wenn das Ziel Wiederaufstieg 2026 realistisch sein soll. "Wir werden jetzt gegen die Berliner, danach bei Lok Leipzig und zum Schluss gegen Eilenburg genau hinschauen, welche Spieler unter Druck einknicken. Wenn man bei 27 knappen Spielergebnissen nur viermal als Sieger vom Platz geht, sagt das für mich einiges aus", stellt Sedat Gören fest. Der Übungsleiter durfte sich in Fulda mit der SG Barockstadt über einen Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel freuen. In Plauen kann er bis jetzt nach acht Auftritten lediglich drei Remis gegen Babelsberg (0:0), Chemnitz (1:1) und in Erfurt (1:1) und auch nur drei eigene erzielte Tore vorweisen. "Das ärgert mich unglaublich. Wir brauchen Spieler, die variabel nach vorne arbeiten, die bei Sturm stehen bleiben, Widerstand leisten und lösungsorientiert immer den Erfolg suchen", richtet Sedat Gören das Anforderungsprofil neu aus. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 13 Uhr.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich