Historischen Spuren in Greiz folgen

Besichtigung Letzmalig am 14. Oktober wird das Mausoleum geöffnet sein

historischen-spuren-in-greiz-folgen
Das Mausoleum in Waldhaus. Foto: Simone Zeh

Greiz. Am Sonntag, 14. Oktober, wird das Mausoleum in Waldhaus (bei Greiz) in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr letztmalig in diesem Jahr für Besichtigungen geöffnet sein. Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.

Faszinierendes Kulturmerkmal

Das Obere Schloss ist ein weithin bekanntes, architektonisch wertvolles und markantes Kulturdenkmal, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Als Wahrzeichen vergangener deutscher Geschichte gibt es dem reizvollen Greizer Landschaftsbild im Tal der Weißen Elster ein charakteristisches Gepräge. Als ehemaliges Residenzschloss wartet es mit einer wechselvollen Geschichte auf. Bei einer Schlossführung über das Gelände des Oberen Schlosses können Interessierte am Samstag, 13. Oktober, auf den Spuren der einstmals fürstlichen Bewohner des Oberen Schlosses wandeln und Episoden aus der Vergangenheit und Gegenwart des beeindruckenden Schlosses erfahren.

Die Besichtigung des Fürstlichen Marstalls, des Brunnenraumes und des Gefängnisses sind Inhalt des Rundganges. Im Unteren Schloss von Greiz hat eine neue Sonderausstellung "Die unblutige Revolution in Greiz - Das Ende des Fürstentums Reuß älterer Linie vor 100 Jahren" eröffnet. Ausgehend von den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges, über die Ereignisse der Befehlsverweigerung auf der "SMS Thüringen" vom 30. Und 31. Oktober 1918 wird der zeitliche Rahmen bis 1919 thematisiert.