Homesquad kämpft um Platz zwei

Basketball Plauener so gut wie lange nicht

Plauen. 

Eine ganze Weile ging es dem Basketball-Verein Homesquad Plauen gar nicht so gut. Spielernot und Abstiegsangst waren ständige Begleiter. Wie der Klub jetzt dasteht, das ist schon überraschend. Lars Borrmann sagt nach fünf Siegen aus sieben Spielen (mit Pokal): "Um Platz zwei in der Oberliga sollten wir mitspielen, wenn alle gesund und dabei bleiben." Durch diverse Neuzugänge sind die Plauener neuerdings kaum auszurechnen. Viel wichtiger aber ist der Umstand, dass zu den Übungseinheiten häufig zwölf Akteure kommen, sodass bereits im Training der Wettkampf simuliert wird. Dass die Plauener jetzt so gut dastehen, hängt natürlich auch mit der Qualität der Liga zusammen. Weil sachsenweit der Nachwuchs fehlt, ist die Oberliga mittlerweile von zwölf auf neun Teams geschrumpft. Für die beiden nächsten Heimspiele gilt für die Homesquad-Jungs: "Wir müssen als Team auftreten und die Vorteile des jeweiligen Kameraden für uns nutzen. Sobald einer ausbricht aus dem Kollektiv, wird es unorganisiert und ein Glücksspiel", ist sich Lars Bormann im Klaren. Die nächsten Gegner in der Kurt-Helbig-Sporthalle heißen Zittau Falcons (8. Dezember, 15 Uhr) und USC Leipzig II (16. Dezember, 14 Uhr).