Hunderte Besuchende feiern Straßenfest in Falkenstein

Wahrzeichen der Stadt wiedereröffnet

Falkenstein

Kinder, die barfuß durch die Fußgängerzone wuselten, Marionettentheater, Aktionsstände, Livemusik und vieles mehr erlebten die Besuchende am Samstag zum Teil 1 des Falkensteiner Straßenfestes. Bevor es in den Festmeilen der Innenstadt brummte, eröffnete Bürgermeister Marco Siegemund (CDU) mit Gästen aus der polnischen Partnerstadt Strawczyn, Landtagsabgeordneten Sören Voigt (CDU) und der Sächsischen Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar (CDU), den sanierten Schlossfelsen.

Gelungene Symbiose zwischen Historie und Moderne 

Nach einjähriger Bauzeit strahlt Falkensteins Wahrzeichen heller als jemals zuvor. "Dafür haben wir deutlich mehr Eigenmittel in die Hand genommen", betonte der Rathaus-Chef in seiner Ansprache. Zu den rund 600.000 Euro aus der Stadtkasse flossen weitere 415.000 Euro aus Mitteln des Vermögens der Parteien- und Massenorganisationen der ehemaligen DDR. "Es braucht Mut, so ein Projekt anzugehen", sagte die Staatsministerin kurz vor der offiziellen Wiedereröffnung des Areals, das Teil des Geo- und Umweltparks Vogtland ist. In ihrer Rede hob die Politikerin die mit viel Feingefühl umgesetzte Symbiose zwischen Historie und Moderne hervor.

Schlossfelsen mit Skywalk und Pavillon

Nach dem symbolischen Banddurchschnitt konnten es die Anwesenden kaum erwarten, die Treppe zur neuen Aussichtsplattform mit Skywalk und Pavillon emporzusteigen. Auf halber Strecke entdeckten sie die mit einer trittfesten Glasplatte überbauten Zisterne, die über 130 Jahre im Verborgenen lag. Voigt sprach von einem großen Mehrwert für Falkenstein und den Tourismus. Der Wahlkreisabgeordnete machte sich in Dresden für das Projekt stark. Heute geht das Straßenfest in die zweite Runde. Höhepunkt ist die "Baron von Trützschler Classic" mit Zwischenstopp in Oelsnitz und Treuen. Gegen 17 Uhr werden die Teilnehmer mit ihren schmucken Oldtimern am Willy-Rudert-Platz zurückerwartet.