IHK unterstützt bei der Unternehmensgründung

Wirtschaft Zahl der Start-Ups im Vogtland gesunken, qualitativ legen die neuen Firmen aber zu

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Start-up: Yvonne Dölz und Florian Schinnerling sind bestens vorbereitet und nehmen angehende Existenzgründer behutsam an die Hand. Foto: Karsten Repert

Plauen. Der Gang in die Selbstständigkeit ist riskant. Das belegen unzählige Firmenpleiten im Vogtland. Ganz oft waren es die Umstände, die zur Insolvenz führten. Wie aber verhält man sich denn richtig, wenn man eine tragfähige Geschäftsidee hat?

IHK hilft weiter

"Dann kann man sich zum Beispiel bei uns melden", sagen Yvonne Dölz und Florian Schinnerling. Das Duo gehört zur zweiten IHK-Generation. Fachgebietsleiterin Regina Windisch stellt die Jugend exemplarisch ins Rampenlicht: "Ich bin seit 1991 für die Industrie- und Handelskammer tätig und freue mich sehr über unsere Nachwuchskräfte."

Die sind längst mit allem Rüstzeug ausgestattet, um den Unternehmernachwuchs an die Hand zu nehmen. Mit einigem Erfolg. "Es gibt Fälle, da stürzen sich die Gewerbetreibenden bereits nach einem Monat ins große Abenteuer. Aber wir empfehlen, sich mindestens ein halbes Jahr vorzubereiten", berichtet Yvonne Dölz.

So viel Zeit haben zum Beispiel Festangestellte, die im Kleingewerbe starten. Genau diese Einzelkämpfer und erst Recht die Großeinsteiger scheinen den Wegweiser für Existenzgründer für sich zu nutzen.

Zahl der Gründer sinkt

"Die Zahl der Gründer ist in den vergangenen fünf Jahren etwa um 30 Prozent gesunken. Dafür aber sind die meisten Jungunternehmer richtig gut vorbereitet. Das war früher ganz anders", blickt Referatsleiterin Regina Windisch zurück.

Die Gründe dafür: Zum einen gibt es kaum noch Geschäftsgründungen wegen drohender Arbeitslosigkeit aus der Not heraus. Zum anderen nutzen die meisten Neugründer sämtliche Informationsquellen, um kaufmännische Fehler zu vermeiden.