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Im Buratino hält man zusammen

bilanz 136 Familien waren von der Flohkrise betroffen

Plauen. 

Plauen.Zwei Monate ist das nun her. Der Buratino hatte Flöhe. Genauer gesagt Igelflöhe. Und die sind gefährlich. Die Kindertagesstätte musste schließen. Für volle drei Wochen. So lange benötigten die Spezialisten, um das Ungeziefer vollständig in den Räumlichkeiten im Plauener Mammengebiet zu vernichten.

Kita-Leiterin Ramona Donner und die 19 Erzieherinnen sind froh, dass jetzt alles wieder seinen geregelten Gang geht. Denn die Aufregung war groß. Fast alle Eltern sind berufstätig. "Wir haben 136 Kinder in unserer Einrichtung. Also waren 136 Familien betroffen." Für Frau Donner und ihr Team war es ganz sicher die aufregendste Zeit des Jahres. Doch neben den vielen zu lösenden Problemen gab es unglaublich viel Erfreuliches. Die Solidarität unter den Eltern war beeindruckend. "Wir sind mit 35 Ersatzplätzen ausgekommen, weil in den Familien Omas und Opas, Tanten und Onkels und eben auch die Eltern untereinander eingesprungen sind." Nach dem Befall mit Igelflöhen musste die Einrichtung ab dem 24. September geschlossen bleiben und nach der erfolgreichen Bekämpfung und Reinigung der Kita, geht es seit 15. Oktober wieder im normalen Betrieb weiter.

Die Kinder bedankten sich mit einem Schattenspiel-Märchen

Mutti Lisett Baumbach ist im Elternrat der Kita tätig und sie hatte den BLICK-Reporter eingeladen. Zwei Wochen hatte man im Kindergarten Buratino geprobt und nun als kleines Dankeschön alle "Unterstützer während der Flohkrise" zum kleinen Überraschungsempfang eingeladen. Die Kinder führten das Stück "Der Wolf und die sieben Geißlein" als tolles Schattenspiel-Märchen mit Gesang auf. Die Kita wird damit demnächst übrigens auch in Pflegeheimen und auf dem Plauener Weihnachtsmarkt auftreten.



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