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Chemnitz

Im "Holzfäller" soll nicht das Licht ausgehen

Erhalt Mehltheuers Sportgemeinschaft sucht neuen Pächter

Mehltheuer. 

Mehltheuer. Der Pächter des Lokals "Zum Holzfäller" in Mehltheuer geht zum Jahresende. Die Sportgemeinschaft Grün-Weiß Mehltheuer sucht einen Nachfolger. Denn die Lichter sollen keinesfalls ausgehen. Es soll weitergehen im "Holzfäller". Darüber sind sich die Sportler in Mehltheuer einig.

Im Obergeschoss des Hauses befinden sich vier moderne Kegelbahnen. Das Lokal ist zugleich das Domizil der Kegler. Und die haben viel Kraft, Zeit und ehrenamtliches Engagement reingesteckt. Stefan Krause, Pressewart der SG Grün-Weiß Mehltheuer: "Wir sind sehr bemüht, einen neuen Pächter zu finden. Ideal wäre ein nahtloser Übergang." Der Zeitpunkt der Schließung sei für den Verein unglücklich, denn von September bis April laufe die Saison.

Ein starker Verein

Die Kegler in Mehltheuer sind erfolgreich und mit hundert Mitgliedern ein starker Verein. Die erste Mannschaft spielt in der zweiten Bundesliga, drei Mannschaften sind sachsenweit unterwegs, ein weiteres Team kegelt auf Bezirksebene und drei Mannschaften auf Kreisebene. Dazu kommen noch Nachwuchskegler.

"Für unseren Ort ist es eine große Leistung", sagt Stefan Krause. "Wir sind ein Aushängeschild für Mehltheuer und die Gemeinde Rosenbach." Wenn im "Holzfäller" gekegelt wird, kommen Sportler schon mal aus 200 Kilometer Entfernung. Eine gute Verköstigung konnte man bisher immer bieten, das wolle man auch zukünftig. "Wichtig ist uns ein gutes Miteinander. Es ist ein Geben und ein Nehmen." Es gibt einen Kinderspielplatz, eine Tischtennisplatte und einen Biergarten. Der Sportplatz kann von allen genutzt werden. Die Lage im Grünen zieht Ausflügler an. "Es liegt uns am Herzen, dass es mit dem Lokal weitergeht, wir einen Pächter finden", sagt Stefan Krause.



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