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Im Lumisch entscheidenden die Gäste was auf die Karte kommt

Feinschmeckerlokal Der "Lumisch" serviert raffinierte Gerichte

Plauen. 

Plauen. Wenn die Vogtländer vom Lumisch sprechen, meinen sie im Volkstümlichen einen gewitzten Pfiffikus. Genau dieses Bild verkörpert Tim Wurzbacher. Der 35-Jährige ist vor drei Jahren aus der Schweiz zurückgekommen und hat das Lokal "Zum Lumisch" übernommen. Die Coronakrise hat auch ihn schwer getroffen. Doch der Mann ist und bleibt ein unverbesserlicher Optimist! Und er lässt tatsächlich seine Gäste entscheiden, was auf die Karte kommt!

 

"Meine Gäste sind die Jury!"

 

So ist eines bereits vorab schon sicher: Das, was am Johanniskirchplatz in Nachbarschaft von Malzhaus und Komturhof auf die Teller kommt, sucht seinesgleichen. Denn im Lumisch bestimmen wirklich die Gäste selbst, welche Gerichte es auf die Speisekarte schaffen. Bevor die gnadenloseste Jury überhaupt aktiv werden kann, kreiert Tim Wurzbacher zusammen mit Janine Braunsteiner, Jonny Heinzmann und Tobias Pietzsch die verrücktesten Feinschmeckereien. Die zart gebratenen Innenfiletstücke werden frisch im Wok geschwenkt, mit Kirschtomaten, grünen Zuckerschoten und braunen Champignons, abgelöscht mit Kokosmilch an zwei knusprigen Bambes! Vielen Gästen kommt bei dieser Gaumenfreude ein "Alter Schwede, schmeckt das gut" über die Lippen. Genau deshalb macht dieses Gericht seinem Namen alle Ehre.

In der Küche fehlen Mikrowelle, Backofen und Friteuse

 

Tim ist viel herumgekommen in der Welt. Der gebürtige Greizer bringt natürlich seine internationalen Erfahrungen mit ein in der Küche, in der weder Backofen, noch Mikrowelle und Fritteuse zu finden sind. Ganz frisch werden hier leckere Riesenbandnudeln mit herzhaftem Schinkenspeck, roten Zwiebeln und frischen Champignons im Wok geschwenkt. Das Ganze serviert der "Lumisch" mit Röschen vom Téte de Moin und grünem Salat. Die Publikumsjury hat gekostet und geurteilt: Ein Gedicht! Tim Wurzbacher verkauft seinen Gästen nicht einfach nur ein raffiniertes Mahl. Im "Lumisch" gibt es zur selbst gemachten Limonade eine schöne Zeit. Die schweren Coronamonate hätte Tim ohne die Hilfe von seinen Eltern Birgit und Ulrich sowie Diana Kunze und Christian Klebert nicht überstanden. Bei den Genannten und allen Gästen, die jetzt im "Lumisch" einkehren "möchte ich von ganzem Herzen Dankeschön sagen. Ihr alle seid mein Lebenselixier", sagt Tim, der sich in Plauen genauso wohl fühlt wie einst in Zürich, Bern und Basel!

 

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