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Impfunterstützung Plauen hilft Senioren bei Reservierung von Impfterminen

Impfung Telefonhotline 291 2333 wird gut angenommen

Plauen. 

Plauen. Am Montag, den 1. März, hat die "Impfunterstützung der Stadt Plauen" unter der Telefonnummer 291 2333 ihre Arbeit aufgenommen. Seither haben die Behinderten- und Ausländerbeauftragte Heidi Seeling und ihre vier Mitstreiterinnen aus der Verwaltung alle Hände und Ohren voll zu tun. In den ersten beiden Tagen, also Montag und Dienstag dieser Woche, erreichten sie 220 Anrufe. "Alle Anrufer*innen, die bisher zu uns durchkamen, sind sehr, sehr dankbar, sie fühlen sich endlich aufgehoben und unterstützt und freuen sich, dass sie Hilfe vor Ort erhalten", so Heidi Seeling, die die Initiative von Sozialbürgermeister Steffen Zenner sofort aufgegriffen hatte und die organisatorischen Vorbereitungen für die Telefonhotline in die Hände nahm. "Gleich am Montag hatte ich den Anruf einer Familie, die sich wegen eines Impftermins für ihre 98jährige Oma an uns gewandt hatten. Und die Freude war groß, dass ich einen Termin für die erste Impfung noch für den Montag vermitteln konnte. Solche Erlebnisse motivieren uns natürlich noch zusätzlich!" Seit Montag, 1. März, 8 Uhr, ist die Hotline unter der Telefonnummer 291 2333 erreichbar.

Sie ist besetzt von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Plauener Senioren der Priorität 1, das heißt ab 80 Jahren, erhalten hier Unterstützung bei der Reservierung eines Impftermins. Die Senioren können bei der Hotline anrufen und melden ihr Interesse an einem Impftermin an. Sie hinterlassen Name, Anschrift, Geburtstag und eine Telefonnummer. Auf dieser werden sie zurückgerufen, wenn ein Impftermin zur Verfügung steht.

Insbesondere richtet sich dieses Angebot an jene betagten Menschen, die nicht über Internet verfügen oder weder Familie noch Bekannte oder Freunde vor Ort haben, die ihnen behilflich sein könnten. In Plauen leben immerhin fast 6000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Neben Heidi Seeling kümmern sich vier weitere Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung um die Hotline. In zwei Schichten stehen jeweils 3 Mitarbeiter an den Telefonen zur Verfügung.



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