In der Corona-Krise: Unterstützung für Freie Musikschulen

programm Zuschüsse von maximal 750 Euro für Ausfälle

Falkenstein/Dresden. 

Falkenstein/Dresden. Freie Musikschulen sind in der Corona-Krise besonders betroffen. Laut dem vogtländischen Landtagsabgeordneten Sören Voigt (CDU) will das Kulturministerium den Betroffenen mit einem Sofortprogramm helfen. "Freie Lehrkräfte brauchen diese Unterstützung dringend", weiß Voigt. Die Rede ist von insgesamt 6 Millionen Euro. Mit den Zuschüssen sollen die Einnahmeverluste der freien Musikschulen sowie der Honorarlehrkräfte ausgeglichen werden. In den vergangen Tagen haben den Abgeordnete viele Hilferufe aus dem Umfeld der Musikschulen erreicht. Das Programm gilt innerhalb des Zeitraumes, in dem die Allgemeinverfügung den Musikschulunterricht nicht ermöglicht.

Maximal 750 Euro pro Woche erhalten

Freie oder private Anbieter von außerschulischem Musikunterricht, die professionell und selbstständig tätig sind, ihr Einkommen überwiegend durch ihre Freiberuflichkeit verdienen können einen Zuschuss in Höhe bis zu 60 Prozent der nachgewiesenen Einnahmeausfälle beantragen. Die maximale Unterstützung beträgt nach Informationen von Voigt 750 Euro je Woche. Diese finanziellen Hilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Beantragung online möglich

Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass sich die Musikschulen nicht in kommunaler Trägerschaft befinden. Die Anträge für Hilfen aus dem Sofortprogramm können ab sofort beim Sächsischen Musikrat gestellt werden. Weitere Informationen sowie Beratungsangebote gibt es hier im Internet. Die Beantragung ist ab sofort online möglich.

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