In Grünbach brennt's zum Knutfest

Brauchtum Samstag müssen Tannenbäume dran glauben

in-gruenbach-brennt-s-zum-knutfest
Die Feuerwehr in Grünbach lädt am Samstag zum 11. Knutfest ein. Foto: Pressebüro Repert

Grünbach. Das Knutfest ist kein Werbegag der schwedischen Möbelindustrie, sondern ein weihnachtlicher Brauchtum in Skandinavien. Denn in Finnland, Norwegen und Schweden endet die Zeit des Tannenbaums mit dessen "Ausmusterung". Kurios: Obwohl der St.-Knut-Tag ausschließlich in den drei zuvor genannten Ländern begangen wird, liegen seine historischen Ursprünge in Dänemark.

11. Knutfest steht an

Wohl deshalb dachten sich die Feuerwehrleute in Grünbach, dass die Dorfgemeinschaft irgendwie auch zu den Nordlichtern gezählt werden darf. Jedenfalls standen dort so viele Tannenbäume an der Straße, dass sich die Grünbacher Feuerwehr an den skandinavischen Brauch erinnert hatte. Und so feiert die Dorfgemeinschaft am 12. Januar bereits das 11. Knutfest. Einmal mehr wird das bewährte Kirmes-Team die Organisation übernehmen. Sprecher Timo Köhler kündigt an: "Jeder Gast ab 16 Jahren, der einen Weihnachtsbaum zum Verbrennen mitbringt, erhält einen Becher Glühwein gratis."

Die große Apres-Ski-Party mit Rutschbahn, Rodelhang und Schneebar startet ab 17 Uhr auf dem Freigelände rings um das Feuerwehrhaus. Musikalisch sorgt dann Marco Focke für Stimmung. Der Frontmann und Bandleader der "Prinzenberger" ist solistisch ebenso gut drauf. Als "Da Gaudibu" sorgt der Markneukirchener während des ganzen Abends für Unterhaltung. "Wir laden alle Gäste aus nah und fern zum traditionellen Tannenbaumverbrennen ein. Wir bieten dann übrigens auch wieder ein Überraschungs-Getränke-Highlight an", lassen Feuerwehr-Kirmesleute wissen. Besucherinfo: Das Festgelände schließt spätestens um Mitternacht. Der Eintritt ist frei.